Wer Verantwortung trägt, verdient Anerkennung
- Claudia Hude
- 21. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Die Bäuerinnen und Bauern leisten viel für Gesellschaft, Umwelt, Natur und Klima. „Es ist an der Zeit, diese Leistungen anzuerkennen und Vorurteilen und haltlosen Anschuldigungen verschiedener Seiten entschieden entgegenzutreten“, so BBK-Obmann Florian Brunauer.
Pestizide und ewige Chemikalien in der Natur, der Klimawandel oder Tierleid. Die Generalanschuldigungen den Bäuerinnen und Bauern gegenüber sind vielfältig und begleiten uns laufend. „Leider werden hier viel zu oft Unwahrheiten und gefährliches Halbwissen verbreitet, dass den Bäuerinnen und Bauern schadet und unsere Arbeit zu Unrecht in ein schlechtes Licht rückt“, weiß der Obmann der BBK im Tennengau Florian Brunauer.
Haltlose Anschuldigungen
Viele Dinge, die von NGOs und anderen Organisationen verbreitet werden, entbehren schlicht jeder wissenschaftlichen Basis bzw. werden nur einzelne Aspekte eines großen Ganzen herausgepickt. Auch wenn sie leicht zu widerlegen sind, kostet das Kraft: „Wir Bäuerinnen und Bauern haben es nicht Not, uns laufend mit haltlosen Anschuldigungen konfrontiert zu sehen. Wir leisten hervorragende Arbeit, schauen auf unsere Tiere, auf unsere Natur und auf die Qualität der Produkte. Es ist an der Zeit, dass die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern anerkannt werden“, fordert Brunauer.
Leistungen aufzeigen
„Es ist aber auch an uns, unsere Arbeit aufzuzeigen und den Menschen bewusster zu machen, was wir täglich für Natur, Umwelt und die Gesellschaft leisten. Denn wer weiß, dass die Landwirtschaft der einzige Wirtschaftssektor in Österreich ist, der nachweislich in den vergangenen Jahren den CO2-Ausstoß reduzieren konnte und damit einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet?“, bringt Brunauer ein Beispiel von vielen.
Jetzt zusammenstehen
Ganz Österreich befindet sich in einer Rezession, eine wirtschaftlich herausfordernde Situation für alle Branchen: „Auch uns Bäuerinnen und Bauern trifft die wirtschaftliche Entwicklung. Mehr denn je bedeutet das, dass wir in Österreich zusammenstehen müssen und uns nicht auseinanderdividieren lassen. Wir sind nur noch drei Prozent der Bevölkerung und umso wichtiger ist es, dass wir zu unserer Arbeit und unserer Leistung stehen und diese stolz vertreten“, so Brunauer. „Ebenso ist es unsere Verantwortung, die Gesellschaft über unsere Arbeit und unsere Leistung aufzuklären. Denn wissen die Menschen darüber Bescheid, fällt das ständige Bauernbashing nicht mehr auf fruchtbaren Boden.“






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