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  • Salzburger Landeskorrespondenz

Land Salzburg bildet weitere Krisen-Experten aus



Hochwasser. Muren. Pandemie. Wenn es ernst wird, dann muss in Salzburg alles Hand in Hand und schnell gehen. Daher werden regelmäßig weitere Experten für die behördlichen Einsatzstäbe ausgebildet – aktuell rund 20, die das Team des Landes verstärken werden.


„Es geht in dieser Ausbildung aber nicht nur um Abläufe und die Zusammenarbeit mit den Einsatz- und Hilfsorganisationen sowie den Bezirkshauptmannschaften, sondern es geht auch um ein Kennenlernen der jeweils anderen Strukturen und was kann wer wann leisten. Ich bin seit Jahrzehnten im Katastrophenschutz tätig und kann unterschreiben, dass gegenseitiges Vertrauen in einem Krisenfall sehr, sehr wichtig ist“, so der Leiter des Katastrophenschutzes, Markus Kurcz.


Haslauer: „Schutz der Bevölkerung.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer betont die Bedeutung des behördlichen Katastrophenschutzes und der professionellen Arbeit in Einsatzstäben: „Dem Schutz von Leib und Leben der Salzburgerinnen und Salzburger und rascher Hilfe ist alles andere untergeordnet. Ein koordiniertes und erprobtes Zusammenspiel von Behörden und Einsatzorganisationen ist Garant für umgehendes und bestmögliches Handeln. Mein Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zusätzlich zu ihrer Tätigkeit freiwillig diese Zusatzausbildung absolvieren“, so Haslauer.


Starkes Team für den Ernstfall

Die Beweggründe für die Ausbildung ähneln sich bei den Teilnehmern sehr. Sandra Eckkramer aus Nussdorf arbeitet in der Salzburger Verwaltungsakademie: „Meine Erfahrung im Covid-Board hat mich dazu veranlasst, dass ich die dort gewonnenen Einblicke in die Stabstätigkeit auf andere Einsatzbereiche erweitern möchte.“ Auch Vera Kleinsasser aus Maishofen, Juristin für anlagenbezogenes Umweltrecht: „Ich kam in der Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung im Contact Tracing zum Einsatz und will auch weiterhin in Krisensituationen Verantwortung übernehmen.“


Führungsgrundsätze und Vernetzung

Bei der Ausbildung für den Einsatzstab werden die durchaus komplexen Zuständigkeiten in Krisensituationen vermittelt, den Schwerpunkt bilden aber die praktischen Abläufe im Ernstfall, wenn die Einsatzleitung beim Land liegt. Durch die Teilnahme von Vertretern der Einsatz- und Hilfsorganisationen wird bereits im Vorfeld die Vernetzung der einzelnen Partner gefördert.

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