Jungbauern fordern Absicherung der Betriebshelferdienste im Rahmen des Zivildienstes
- office47820
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Betriebshelferdienste im Rahmen der Wehrpflicht sind fixer Bestandteil der Versorgungssicherheit und müssen weiter bestehen bleiben.

Im Zuge der laufenden Diskussion rund um die geplante Reform des Zivil- und Wehrdienstes sprechen sich die Salzburger Jungbauern für eine klare Absicherung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebshelferdienste im Rahmen des Zivildienstes aus. Diese seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Versorgungssicherheit und müssten auch künftig ausreichend abgesichert werden.
Versorgungssicherheit beginnt am Hof
Für die Salzburger Jungbauern steht fest: Versorgungssicherheit beginnt auf den bäuerlichen Familienbetrieben. „Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie wichtig eine funktionierende heimische Lebensmittelproduktion ist. Gerade in Krisenzeiten braucht es Betriebe, die arbeitsfähig bleiben“, betont Landesobmann Johannes Spitzauer.
Fällt auf einem Hof die Betriebsführerin oder der Betriebsführer durch Krankheit, Unfall oder andere Notlagen aus, seien Zivildiener oft die einzige Möglichkeit, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Tiere müssten täglich versorgt, Kulturen gepflegt und Arbeitsabläufe fortgeführt werden. „Landwirtschaft lässt sich nicht einfach pausieren. Die Versorgung der Tiere und die Produktion von Lebensmitteln dulden keinen Aufschub“, so Spitzauer.
Zivildiener als Teil der Krisenvorsorge
Mit Sorge blickt die Jungbauernschaft daher auf mögliche Einschränkungen im Zuge der Zivildienstreform. Eine Schwächung des Zivildienstes in der Land- und Forstwirtschaft würde unmittelbar die Versorgungssicherheit im ländlichen Raum treffen. Aus Sicht der Salzburger Jungbauern muss die Lebensmittelproduktion künftig stärker als Teil der staatlichen Krisenvorsorge verstanden werden. Konkret fordert Spitzauer, die land- und forstwirtschaftlichen Zivildienste ähnlich hoch einzustufen wie andere systemrelevante Einrichtungen der Kategorie 1, etwa Rettungs- oder Katastrophendienste.
Faire Rahmenbedingungen für Zivildiener
Darüber hinaus sprechen sich die Salzburger Jungbauern für eine jährliche Valorisierung des Zivildienstgeldes aus. „Wer Verantwortung übernimmt und Dienst an der Gesellschaft leistet, braucht faire Rahmenbedingungen“, betont Spitzauer abschließend.





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