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Masterplan Klima+Energie 2030: Salzburg erreicht Ziel bei Photovoltaik

  • Claudia Hude
  • vor 12 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit
Vor allem kleine und mittlere Dachanlagen tragen den Ausbau der Photovoltaik im Bundesland Salzburg. Foto: stock.adobe.com/anna.stasiia
Vor allem kleine und mittlere Dachanlagen tragen den Ausbau der Photovoltaik im Bundesland Salzburg. Foto: stock.adobe.com/anna.stasiia

Salzburg hat ein zentrales Ziel des Masterplans Klima+Energie 2030 vorzeitig erreicht: Statt der angestrebten 500 Gigawattstunden werden bereits heute mehr als 560 Gigawattstunden Strom pro Jahr aus Photovoltaikanlagen erzeugt. Damit hat sich die Sonnenstromproduktion im Bundesland innerhalb von zehn Jahren verzehnfacht. „Das ambitionierte Ziel des Masterplans Klima+Energie wurde bereits jetzt erreicht. Das ist ein großer Erfolg für Salzburg und ein starkes Signal für die Energiewende“, betont Landesrat Maximilian Aigner.


Dachanlagen als Erfolgsmodell

Getragen wird der Ausbau vor allem von vielen kleinen und mittleren Dachanlagen auf Wohnhäusern, landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen. Die durchschnittliche Leistung liegt bei rund 16 Kilowatt. Laut Aigner wurden damit überwiegend bereits bestehende und versiegelte Flächen genutzt. Gleichzeitig stärkte der Ausbau die regionale Wirtschaft. Die Investitionen in Photovoltaikanlagen werden auf rund 700 Millionen Euro geschätzt, davon verblieben 400 bis 500 Millionen Euro bei heimischen Unternehmen.


Neben dem Beitrag zum Klimaschutz profitieren auch die Anlagenbetreiber. Durch die erzeugte Sonnenenergie sparen Haushalte, landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen laut Land Salzburg inzwischen mehr als 30 Millionen Euro an Stromkosten pro Jahr.

 

 

 
 
 

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