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  • Claudia Hude

Der Bauernstand in Bauernhand


Dir. Alexandra Voithofer. Foto: Salzburger Bauernbund

Ich starte meinen ersten Kommentar in diesem Jahr mit einer Überschrift, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt. Und gleichzeitig eine schockierende Wahrheit beinhaltet: Es ist nicht selbstverständlich, dass die Anliegen und Interessen der Land- und Forstwirte von Personen vertreten werden, die über einen bäuerlichen Hintergrund verfügen.

Wir Bäuerinnen und Bauern sind nur noch knappe 2 Prozent der Bevölkerung. Im österreichischen Parlament sind wir aber überproportional vertreten, mit 18 bäuerlichen VertreterInnen alleine vom Bauernbund. Hinzu kommen noch 9 weitere Bauernbündler im Bundesrat.


Braucht man nicht und bringt nix? Ein Blick nach Deutschland zeigt, dass das nicht stimmt. Im gesamten Deutschen Bundestag, der immerhin 736 Abgeordnete umfasst, sitzen nur noch 6 landwirtschaftliche Vertreter. Und genau das sieht man an den Entscheidungen, die bei unseren Nachbarn für oder eben gegen den Bauernstand getroffen werden. Es herrschen Missgunst und Neid vor, ein Miteinander scheint unmöglich.


Das darf uns hier in Österreich nicht auch passieren, denn wer kann unsere Anliegen besser vertreten als wir selbst? Der Bauernbund gemeinsam mit der ÖVP ist die einzige politische Kraft, die sich für die Land- und Forstwirtschaft einsetzt. Daher ist es jetzt umso wichtiger, dass wir Bäuerinnen und Bauern an einem Strang ziehen und uns nicht auseinanderdividieren oder gar gegeneinander aufhetzen lassen. Nur gemeinsam sind wir stark und können unsere Anliegen umsetzen.


Ich möchte die Gelegenheit auch nutzen und mich bei allen bedanken, die sich für die Interessen der Land- und Forstwirte stark machen. Viele engagierte Persönlichkeiten stellen sich aktuell im Rahmen der Bauernbund Urwahlen zur Verfügung und gehen mit gutem Beispiel voran. So halten wir den Bauernstand in Bauernhand.

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