Salzburger Landwirte garantieren umweltschonenden Pestizideinsatz
- Claudia Hude
- 13. Okt.
- 1 Min. Lesezeit
Klar Stellung für die produzierende Landwirtschaft bezog in der vergangenen Ausschusssitzung des Salzburger Landtages ÖVP-Landwirtschaftssprecherin Nicole Leitner. „Die Land- und Forstwirte in Salzburg stehen für gesunde Lebensmittel, sauberes Wasser und eine intakte Umwelt. Generalanschuldigungen ebenso wie Generalverbote sind fehl am Platz, denn die Bäuerinnen und Bauern sind Teil der Lösung und nicht das Problem.“
Unklare Herkunft
Nach Bekanntwerden einer Studie, die Rückstände von Chemikalien und Pestiziden in der Luft in den Gemeinden St. Koloman und Wals-Siezenheim feststellte, forderten die Grünen in einem Antrag unter anderem die sofortige Reduktion des Pestizideinsatzes und eine verpflichtende Pestizidanwendungsdatenbank mit öffentlichem Zugriff. Für Leitner ist Hysterie fehl am Platz: „Die Studie sagt nichts darüber aus, woher diese Stoffe kommen, wie stark die Belastung tatsächlich ist oder welche konkreten Gesundheitsrisiken bestehen.“
Bewusster Einsatz
Leitner, die selbst Bäuerin ist, verweist im Landtag darauf, dass die Salzburger Bäuerinnen und Bauern Umwelt- und Gesundheitsschutz sehr ernst nehmen und Pflanzenschutzmittel bereits jetzt sparsam und nach dem Prinzip des integrierten Pflanzenschutzes einsetzen. „Wir bekennen uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Boden, Wasser und Luft, sind aber klar gegen überzogene Forderungen, die unsere Landwirtschaft massiv belasten würden“, so Leitner.






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