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Geschlossen in die Zukunft

  • Claudia Hude
  • vor 12 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit
Präs. ÖR Rupert Quehenberger, Foto: Salzburger Bauernbund/Manuel Horn
Präs. ÖR Rupert Quehenberger, Foto: Salzburger Bauernbund/Manuel Horn

Die diese Woche getroffene Entscheidung und Präsentation des designierten Agrarlandesrats Maximilian Aigner stellt einen wichtiger Schritt für die Salzburger Landwirtschaft dar. In Zeiten, in denen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen immer komplexer werden, braucht es klare Zuständigkeiten und eine stabile Vertretung in unserem Land. Mit der heutigen Nominierung wird vielfältigen Spekulationen ein Ende gemacht und wir können uns wieder auf die inhaltlichen Herausforderungen konzentrieren.


Wir Bäuerinnen und Bauern stehen unter einem enormen Druck: volatile Märkte, steigende Kosten, Klimawandel, Anforderungen an Tierwohl, Energie- und Flächennutzung, Fragen der Versorgungssicherheit. Für all diese Themen braucht es eine starke, gut koordinierte bäuerliche Stimme. Und eines zeigt sich immer wieder: Wir können diese Aufgaben nur dann erfolgreich bewältigen, wenn wir geschlossen auftreten.


Ein Agrarlandesrat – egal wie er heißt und wie alt er ist – kann nur so stark sein wie der Rückhalt, den ihm die bäuerliche Gemeinschaft gibt. Unsere Betriebe sind unterschiedlich, unsere Perspektiven vielfältig – aber die Grundanliegen vereinen uns: Planungssicherheit, Wertschätzung und Rahmenbedingungen, die wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen. Wenn wir diese Anliegen nach außen tragen wollen, müssen wir sie mit einer starken Stimme gemeinsam vertreten.


Die Nominierung von Max Aigner ist daher vor allem ein Auftrag an uns selbst: geschlossen, konstruktiv und lösungsorientiert an den Herausforderungen der kommenden Jahre zu arbeiten. Wir als bäuerliche Interessenvertretung werden diesen Weg konsequent mitgehen. Denn nur wenn wir unsere Positionen gemeinsam formulieren, werden sie im politischen Prozess das notwendige Gewicht erhalten.

 
 
 

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