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Neues Pflanzengesundheitsgesetz in Kraft

  • Claudia Hude
  • 8. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Der Salzburger Landtag beschloss Ende Juni das neue Pflanzengesundheitsgesetz. Damit wird eine EU-Vorgabe umgesetzt, um Pflanzen vor Schädlichen und Krankheiten besser schützen zu können und um die Einschleppung bzw. Verbreitung gefährlicher Schädlinge in Europa zu verhindern.

Egal ob Japankäfer, Citruskäfer oder Feuerbakterium, sie alle haben eines gemein: sie gehören nicht nach Europa und können in unserer heimischen Pflanzenwelt enormen Schaden anrichten.

„Um unsere Pflanzen und damit auch die Bäuerinnen und Bauern noch besser schützen zu können, hat der Salzburger Landtag vor kurzem das Pflanzengesundheitsgesetz beschlossen“, informiert die Salzburger Landtagsabgeordnete Nicole Leitner. „Neben der Regelung der Überwachungs- und Meldepflichten sieht das Gesetz auch die Einrichtung einer Pflanzenschutzstelle vor. Diese wird nicht zuletzt aufgrund der großen Expertise in der Landwirtschaftskammer Salzburg angesiedelt.“ Dieser kommt damit eine zentrale Funktion zu und koordiniert bei einem Verdachtsfall alle notwendigen Schritte. Gerade bei fremdländischen Arten entscheidet die schnelle Meldung von Sichtungen über ihre Ausbreitung.

Mithilfe der gesamten Bevölkerung notwendig

„Dabei ist die Mithilfe der gesamten Bevölkerung gefragt“, weiß Leitner: „Je schneller eine invasive Art entdeckt wird, desto schneller können Maßnahmen getroffen werden, die ihre Ausbreitung verhindern oder zumindest eindämmen. Nur so können massive Schäden und sogar Ernteausfälle verhindert werden und die Ernährungssicherheit in Österreich sichergestellt werden“, so Leitner.

 

Foto: LAbg. Nicole Leitner: „Nur durch die Mithilfe der gesamten Bevölkerung kann die Ausbreitung von invasiven Arten verhindert werden.“ Foto: Privat
Foto: LAbg. Nicole Leitner: „Nur durch die Mithilfe der gesamten Bevölkerung kann die Ausbreitung von invasiven Arten verhindert werden.“ Foto: Privat

 
 
 

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