Gemeinsam unterwegs auf Salzburgs Almen: Mehr Wissen für mehr Sicherheit
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- vor 7 Stunden
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Salzburgs Almen sind Arbeitsplatz, Lebensraum und beliebtes Ausflugsziel zugleich. Mit einem neuen Informationsfolder gibt der Salzburger Bauernbund zehn einfache Regeln für ein sicheres und respektvolles Miteinander auf der Alm an die Hand.

Im Sommer teilen sich Wanderer, Radfahrer, Bäuerinnen und Bauern sowie tausende Weidetiere den Lebensraum Alm. Damit dieses Miteinander funktioniert und kritische Situationen vermieden werden können, braucht es gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Der neue Folder des Salzburger Bauernbundes „Gemeinsam unterwegs auf Salzburgs Almen – Mehr Wissen für mehr Sicherheit“ informiert deshalb über die wichtigsten Verhaltensregeln und vermittelt gleichzeitig Wissenswertes über die Bedeutung der Almwirtschaft. „Unsere Almen sind keine unberührte Natur, sondern über Generationen gewachsene Kulturlandschaften. Sie sind Arbeitsplatz und Lebensraum und werden durch die tägliche Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern gepflegt und erhalten“, betont BB-Landesobmann Präs. ÖR Rupert Quehenberger. Wer auf den markierten Wegen bleibt, Weidetieren mit ausreichend Abstand begegnet, Gatter wieder schließt und seinen Müll mitnimmt, leistet einen wichtigen Beitrag zum guten Miteinander.
Die drei A für mehr Sicherheit im Umgang mit Weidetieren
Ein Schwerpunkt des Folders liegt auf dem richtigen Verhalten gegenüber Rindern. „In der Vergangenheit kam es immer wieder zu schweren Zwischenfällen mit Weidetieren, die auch tödlich geendet haben. Umso wichtiger ist es, das Wissen über das Verhalten der Tiere zu stärken. Almen sind keine Streichelzoos – wer einige einfache Regeln beachtet, kann kritische Situationen vermeiden“, erklärt BB-Direktorin Alexandra Voithofer.
Grundsätzlich sind Rinder friedliche und neugierige Tiere. Die drei A helfen dabei, ihnen sicher zu begegnen: Abstand halten, auf den Wegen bleiben und Aufmerksamkeit bewahren. Besonders wichtig ist Vorsicht bei Mutterkühen mit Kälbern. Wanderer sollten niemals zwischen Kuh und Kalb geraten und die Tiere nicht füttern. Hunde sind auf der Alm grundsätzlich an der Leine zu führen. Wird eine Begegnung mit Weidetieren kritisch, soll der Hund sofort von der Leine gelassen werden.
Bewirtschaftung erhält die Alm
Der Folder zeigt auch, warum die Bewirtschaftung für Salzburgs Almlandschaft so entscheidend ist. Rund 1.700 Almen bedecken etwa ein Viertel der Landesfläche. Jeden Sommer verbringen dort mehr als 65.000 Rinder sowie rund 20.000 Schafe und Ziegen die warme Jahreszeit. Durch die Beweidung bleiben wertvolle Lebensräume erhalten und die typische Kulturlandschaft wird gepflegt. Gleichzeitig sind die Almen eine wichtige Grundlage für den Tourismus und liefern vielen landwirtschaftlichen Betrieben einen Teil der Futtergrundlage.
„Wer die Alm versteht, kann sich auch sicherer auf ihr bewegen. Mit einfachen Regeln können alle dazu beitragen, dass Mensch, Tier und Natur gut miteinander auskommen und unsere Almen auch für kommende Generationen erhalten bleiben“, lautet die zentrale Botschaft des neuen Informationsfolders.





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