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Auftakt des Landesprojekts zum Bauernkrieg an historischem Schauplatz

  • Salzburger Landeskorrespondenz
  • 4. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Fünfhundert Jahre nachdem Salzburg vom Bauernkrieg - Aufständen von Bauern und Bergknappen gegen die Obrigkeit – erschüttert wurde, arbeitet das Land Salzburg dieses Kapitel der heimischen Geschichte auf.

 

In den kommenden zwei Jahren soll der Bevölkerung bei einer Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen sowie mit Forschungsprojekten dieser Teil der Geschichte zugänglich gemacht werden. Der Ort der Auftaktveranstaltung für das Projekt „Bauernkrieg 1525/1526 in Salzburg“ war nicht zufällig gewählt. In der Nähe von Bad Hofgastein liegt der Silberpfennig, wo sich am 24. Mai 1525 Gasteiner und Rauriser Bergleute versammelten und den Aufstand in Gang setzten. Nach der heutigen Auftaktveranstaltung wird es bis Anfang 2027 wissenschaftliche Tagungen und Publikationen, Ausstellungen in Landes- und Regionalmuseen, künstlerische Produktionen auf Burgen mit Einbeziehung von Gesellschaft, Gemeinden, Jugend und Tourismus, einen Dokumentarfilm und vieles mehr geben.

 

„Geschichte stiftet Identität.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer betonte beim Auftakt in Bad Hofgastein, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte kein Selbstzweck sei: „Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß nicht, wohin er geht. Deshalb bin ich überzeugt, dass Geschichte Identität stiftet, als geistige Heimat, als kulturelle Erdung. Ein Land, das sich selbst ernst nimmt, stellt sich auch den dunklen Kapiteln seiner Vergangenheit. Deshalb ist dieses Projekt mehr als eine Veranstaltungsreihe – es ist Ausdruck eines reifen Geschichtsbewusstseins. Daher gilt es zu schauen, welche Lehren für die Gegenwart gezogen werden können“, so Haslauer.

Foto: Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Eröffnungs-Veranstaltung in Bad Hofgastein zu den Salzburger Bauernkriegen teil. Foto:  Land Salzburg/Neumayr/Hofer 
Foto: Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Eröffnungs-Veranstaltung in Bad Hofgastein zu den Salzburger Bauernkriegen teil. Foto:  Land Salzburg/Neumayr/Hofer 

 
 
 

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