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Asiatische Hornisse gefährdet heimische Bienen

Claudia Hude
vor 8 Minuten
1 Min. Lesezeit
Die Asiatische Hornisse, Foto: Stock.adobe.com/ MG Images
Die Asiatische Hornisse, Foto: Stock.adobe.com/ MG Images

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) breitet sich in Europa weiter aus und wurde 2024 erstmals in Österreich nachgewiesen. 2026 wurden erstmals Nester entdeckt – zunächst in Lustenau und Dornbirn (Vorarlberg), Ende August auch in Kössen (Tirol). Die Nester wurden fachgerecht entfernt. In den übrigen Bundesländern gibt es bisher keine bestätigten Nachweise. Die invasive Art jagt Honigbienen direkt vor den Bienenstöcken und kann Völker dadurch erheblich schwächen. Auch andere Insekten wie Wespen, Käfer, Schwebfliegen und Schmetterlinge zählen zu ihrer Beute. Dadurch sind neben der Imkerei auch die heimische Insektenwelt sowie Obst- und Weinbau betroffen.


Die Bevölkerung wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Wer eine Asiatische Hornisse oder ein mögliches Nest entdeckt, sollte den Fund fotografieren und über die österreichweite Meldeplattform bienengesundheit.at/vespa-velutina melden. Tiere keinesfalls einfangen und Nester nicht selbst entfernen. Für gesunde Menschen ist die Asiatische Hornisse grundsätzlich nicht gefährlicher als die heimische Hornisse. Bei Nestern ist dennoch Abstand zu halten, da die Tiere diese bei Bedrohung verteidigen.

 


 
 
 

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