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Fusion der Berglandmilch und der OM

Claudia Hude
vor 13 Minuten
1 Min. Lesezeit
 Copyright © Kiattisak - stock.adobe.com
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Bericht 18. September 2026Wirtschaft

Die Fusion der Obersteirischen Molkerei (OM) mit der Berglandmilch ist beschlossen. Vor gut einem Monat hatte die OM ihre Mitglieder darüber informiert, dass Verhandlungen über das „Einbringen des operativen Geschäfts“ in den Branchenprimus Berglandmilch laufen. Nachdem die OM-Genossenschafter mit 92 Prozent für die Eingliederung des operativen Molkereigeschäfts gestimmt hatten, gab auch die Generalversammlung der Berglandmilch einstimmig grünes Licht. Nun muss noch die Bundeswettbewerbsbehörde dem Zusammenschluss der beiden Molkereien zustimmen.


1.200 Lieferanten kommen dazu

Zu den gut 8.000 milchliefernden Betrieben der Berglandmilch dürften sich also demnächst gut 1.200 Lieferanten der OM dazugesellen. Die Obersteirische Molkerei wird dann eine weitere Muttergenossenschaft des heimischen Milch-Platzhirschs und hält künftig 10 Prozent der Anteile an der Berglandmilch. In das operative Unternehmen eingebracht werden die OM-Standorte Knittelfeld und Spielberg. Die Molkerei in Kapfenberg soll laut OM-Obmann Jakob Karner hingegen nur vermietet werden. Laut Grünem Bericht 2026 erzielte die Berglandmilch im Vorjahr rund 1,39 Mrd. Euro Umsatz. Die OM – als bisherige Nummer 7 im Ranking der größten Milchverarbeiter der Republik – hingegen 160 Mio. Euro.

 
 
 

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