Almwirtschaft braucht angepasste Förderungen

Rund 1.800 bewirtschaftete Almen prägen die Landschaft im SalzburgerLand. Sie sind nicht nur für die Landwirtschaft von Bedeutung, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Tourismus, regionaler Wertschöpfung und dem Schutz vor Naturgefahren. Durch die Beweidung bleiben die Flächen offen, die Vegetationsdecke stabil und das Risiko von Lawinen und Muren wird reduziert.
Förderungen weiterentwickeln
„Gleichzeitig steht die Almwirtschaft vor neuen Herausforderungen. Veränderte Vegetationszeiten, schwankende Futtererträge und zunehmende Wasserknappheit setzen die Betriebe unter Druck. Die bestehenden Förderinstrumente werden diesen Entwicklungen teilweise nicht mehr gerecht“, ist LAbg. Nicole Leitner überzeugt. Gefordert wird daher eine Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). So sollen die Vorgaben für den Almauftrieb überprüft, Investitionen in die Wasserversorgung unterstützt und Anreize für den Auftrieb von Weidetieren geschaffen werden. Ziel ist es, die Bewirtschaftung langfristig zu sichern und einer Verbuschung entgegen zu wirken.
LAbg. Nicole Leitner, Foto: Salzburger Volkspartei





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