Tag des frischen Gemüses
- Claudia Hude
- vor 5 Stunden
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Der heimische Gemüsebau steht trotz hoher Qualität für Konsumentinnen und Konsumenten vor wachsenden Herausforderungen.

Der „Tag des frischen Gemüses“ macht auf zentrale Anliegen der Branche aufmerksam – von Klimaanpassung über Arbeitskräfte bis hin zu Bürokratie und Investitionsdruck.
Wirtschaftliche Situation angespannt
„Wasser und Bewässerung sind im Gemüsebau längst unverzichtbar. Gleichzeitig sehen wir, dass extreme Wetterwechsel und steigende Kosten die Betriebe stark fordern“, betont LK-Vizepräsidentin Claudia Entleitner. Die wirtschaftliche Situation bleibe angespannt, viele Betriebe könnten steigende Produktionskosten nicht ausreichend über Preise ausgleichen. Besorgniserregend sei die Investitionsbereitschaft: Nur rund ein Viertel der Betriebe österreichweit investiere aktiv in die Weiterentwicklung, während ein großer Teil nur Ersatzinvestitionen tätige oder abwarte. „Wenn Investitionen ausbleiben, gefährdet das langfristig die Versorgungssicherheit und die Zukunft der Betriebe“, so Entleitner.
Praxistaugliche Lösungen für Arbeitskräfte
Ein weiterer zentraler Punkt betrifft die Situation am Arbeitsmarkt. „Gerade im arbeitsintensiven Gemüsebau brauchen wir praxistaugliche und rechtssichere Lösungen für Saisonarbeitskräfte. Der internationale Wettbewerb ist enorm“, erklärt Entleitner. Auch bürokratische Hürden müssten deutlich reduziert werden.
Zudem bleibe der Pflanzenschutz eine Daueraufgabe, da der Wegfall von Wirkstoffen die Produktion zunehmend erschwere. „Unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit und echte Entlastung, damit sie sich auf die Produktion hochwertiger Lebensmittel konzentrieren können“, so Entleitner.





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