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Salzburg wird Zentrum von Drohnenabwehr

  • Salzburger Landeskorrespondenz
  • 19. März
  • 1 Min. Lesezeit

Mit der Modernisierung des Bundesheeres im Rahmen des Aufbauplans 2032 + wird Salzburg als militärischer Standort stark aufgewertet.

Im Bild: LH Karoline Edtstadler und Ministerin Klaudia Tanner im Gespräch mit Roman Hofer (Kommandant Luftraumüberwachung Bundesheer, li.) und Wolfgang Prieler (Luftstreitkräfte Bundesheer, re.), Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
Im Bild: LH Karoline Edtstadler und Ministerin Klaudia Tanner im Gespräch mit Roman Hofer (Kommandant Luftraumüberwachung Bundesheer, li.) und Wolfgang Prieler (Luftstreitkräfte Bundesheer, re.), Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr

Die Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim entwickelt sich zum Zentrum der elektronischen Drohnenabwehr und soll künftig auch eine zentrale Rolle im europäischen Luftverteidigungsprojekt „Skyshield“ spielen.


Salzburg als strategischer Standort

Bei einer Vorführung wurde das System „ELDRO“ präsentiert. Es ist in der Lage, Drohnen unterschiedlicher Größenkategorien elektronisch abzuwehren. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betonte die strategische Bedeutung des Standorts: Salzburg sei bereits heute „Herz und Hirn der österreichischen Luftstreitkräfte“. Künftig werde dem Bundesland eine noch wichtigere Schlüsselrolle zukommen. „Sicherheit geht uns alle an. Ich bekenne mich dazu, das Bundesheer modern auszurüsten und den Wehrdienst zu verlängern, um den neuen Herausforderungen und Bedrohungen angemessen zu begegnen“, so die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.


Drohnenabwehr wird erweitert

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner verwies darauf, dass nach Investitionen in Luftfahrzeuge nun die bodengebundene Luftverteidigung im Fokus stehe. Der bisherige Verband „Luftraumüberwachung“ werde sich zum Verband „Luftverteidigung“ weiterentwickeln. Salzburg werde dabei ein wesentlicher Standort. Geplant ist unter anderem die Modernisierung der 35-Millimeter-Fliegerabwehrkanone, zusätzlich soll das System „Skyranger“ mit einer Reichweite von 2,5 Kilometern sowie der Lenkwaffe MISTRAL3 beschafft werden. Drei Feuereinheiten sind für Salzburg vorgesehen. Darüber hinaus sollen Lenkwaffensysteme mit Reichweiten von bis zu 15 beziehungsweise 50 Kilometern stationiert werden. Insgesamt sind im Aufbauplan 2,5 Milliarden Euro für diese Systeme vorgesehen, die ab 2032 einsatzbereit sein sollen. Auch neue Radarsysteme zur Modernisierung der Luftraumüberwachung stehen kurz vor der Beschaffung.

 
 
 

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