Fünf Jahre Charta: Partnerschaftlich vertreten
Die Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung verbindet seit fünf Jahren landwirtschaftliche Organisationen in Salzburg. Beim Netzwerktreffen in Obertauern wurde Bilanz gezogen und das gemeinsame Bekenntnis erneuert.

Seit fünf Jahren steht die Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung für eine gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen und Männern in den agrarischen Organisationen. Beim Netzwerktreffen in Obertauern wurde Bilanz gezogen und das gemeinsame Bekenntnis zur Zusammenarbeit erneuert.
Gemeinsam Verantwortung tragen
„Die vergangenen fünf Jahre haben gezeigt, wie wertvoll eine partnerschaftliche Interessenvertretung ist. Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen bereichern unsere Entscheidungen und stärken unsere Organisationen“, betont Landesbäuerin und LK-Vizepräsidentin Claudia Entleitner. Die 2021 gestartete Initiative ist mittlerweile zu einem breiten Netzwerk gewachsen. Gegenseitiger Respekt, offene Kommunikation, geteilte Verantwortung und die Einbindung unterschiedlicher Blickwinkel bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.
Fünf Organisationen unterzeichneten im Rahmen des Netzwerktreffens die Charta erstmalig: die ARGE Heumilch, der Landesverein für Imkerei und Bienenzucht, die Metzgereigenossenschaft Bruck, der Geflügelverband sowie der Landesverband landwirtschaftlicher Wildtierhalter Salzburg, OÖ & Kärnten. Auch zahlreiche Organisationen mit neu besetzten Führungsgremien erneuerten ihr Bekenntnis.
Blick über die Grenzen
Einen Blick auf aktuelle europäische Entwicklungen warf Michaela Petz-Michez, Leiterin des Salzburger EU-Büros. Ihr Impulsvortrag gab Anstöße für die künftige Zusammenarbeit. Beim anschließenden Austausch wurde deutlich: Partnerschaftliche Interessenvertretung ist ein laufender Prozess – und eine wichtige Grundlage für eine starke Stimme der Salzburger Land- und Forstwirtschaft.





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