Flächenmonitoring für Entbürokratisierung nutzen
- Claudia Hude
- vor 56 Minuten
- 1 Min. Lesezeit

Seit dem Jahr 2023 wendet die AMA im Bereich der Förderabwicklung auch Methoden der Fernerkundung (Flächenmonitoring) an. Dabei handelt es sich um eine technische Überprüfung von Förderauflagen für beantragte Schläge mittels Satellitendaten unterschiedlicher Aufnahmezeitpunkte.
Diese Daten werden genutzt, um festzustellen, ob eine beantragte Fläche landwirtschaftlich genutzt wird, ob die beantragte Kultur korrekt ist und ob durch Flächenmonitoring prüfbare inhaltliche Förderauflagen - wie etwa Mahd oder Ernte sowie die Mindestbewirtschaftungskriterien - erfüllt sind.
„Dies ist ein positiver Schritt und ein deutliches Zeichen dafür, dass Entbürokratisierung auch in der Landwirtschaft möglich ist. Das oberste Bestreben muss sein, diesen Ansatz weiter auszubauen, etwa bei der ÖPUL-Maßnahme System Immergrün“, fordert der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Salzburg Josef Braunwieser, der in diesem Zusammenhang auch auf die damit verbundene Bedeutung der Datensicherheit und der Datenhoheit verweist.





Kommentare