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EUDR: Vorschlag der Kommission enttäuschend

  • Claudia Hude
  • 8. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Mai

„Die angekündigten Vereinfachungen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Statt echter Entlastungen für die Betriebe gibt es erneut zusätzliche Unsicherheit und bürokratischen Aufwand“, kritisiert BB-Landesobmann Präs. Rupert Quehenberger in einer ersten Reaktion.
„Die angekündigten Vereinfachungen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Statt echter Entlastungen für die Betriebe gibt es erneut zusätzliche Unsicherheit und bürokratischen Aufwand“, kritisiert BB-Landesobmann Präs. Rupert Quehenberger in einer ersten Reaktion.

Die von der Europäischen Kommission vorgelegte Stellungnahme zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) sorgt beim Salzburger Bauernbund für Enttäuschung. „Die angekündigten Vereinfachungen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Statt echter Entlastungen für die Betriebe gibt es erneut zusätzliche Unsicherheit und bürokratischen Aufwand“, kritisiert BB-Landesobmann Präs. Rupert Quehenberger in einer ersten Reaktion.


Besonders unverständlich sei, dass die Kommission weiterhin keine differenzierte Bewertung der Mitgliedstaaten vorsehe. „Österreich hat nachweislich kein Entwaldungsproblem. Unsere Wälder wachsen seit Jahrzehnten, die nachhaltige Bewirtschaftung funktioniert. Für uns ist klar: sollte auf EU-Ebene keine andere Lösung erzielt werden können, dann muss die nationale Umsetzung zu niederschwellig wie möglich passieren“, so Quehenberger. Länder ohne Entwaldungsrisiko dürften nicht mit denselben bürokratischen Auflagen belastet werden wie Staaten mit tatsächlichen Problemregionen.


„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es weniger Bürokratie und mehr Hausverstand. Die EU darf jene Betriebe, die seit Generationen nachhaltig wirtschaften, nicht mit überzogenen Kontroll- und Dokumentationspflichten bestrafen“, betont Quehenberger abschließend.

 
 
 

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