Elf neue Kassenstellen in Salzburg sind zu wenig
- office47820
- vor 46 Minuten
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Die geplante Neuverteilung der zusätzlichen Kassenarztstellen durch die ÖGK wirft bei der Salzburger Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf Fragen der Fairness auf: „Dass Stadt und Land Salzburg bis 2030 laut der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) lediglich elf neue Kassenstellen bekommen, während allein Wien 215 neue Stellen bekommt, ist absolut nicht zumutbar, diese Zahlen stehen in keiner nachvollziehbaren Relation.
Bei allen zusätzlichen Bedarfen der Bundeshauptstadt darf auf die übrigen Bundesländer nicht vergessen werden. Salzburg weist bereits jetzt einen der höchsten Besetzungsgrade bei bestehenden Kassenstellen auf, doch der Bedarf an medizinischer Versorgung wächst weiterhin. Außerdem wird unser Bemühen in Salzburg, ambulante vor stationärer Behandlung zu forcieren, durch die geplante Neuverteilung konterkariert.
Elf zusätzliche Stellen bis 2030 sind also deutlich zu wenig – vor allem vor dem Hintergrund, dass Salzburg netto mehr Mittel in die ÖGK einzahlt, als derzeit in das Bundesland zurückfließen“, ist Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf überzeugt.





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