Bäuerinnen fordern bessere Rahmenbedingungen
- Claudia Hude
- vor 2 Stunden
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Beim Bundesbäuerinnentag 2026 standen zentrale Anliegen von Frauen in der Landwirtschaft im Fokus. Ein Positionspapier und eine neue Initiative sollen mehr Sichtbarkeit und konkrete Verbesserungen bringen.

Alle zwei Jahre lädt die Bäuerinnenorganisation zum Bundesbäuerinnentag. Dieses Jahr war es wieder soweit und man traf sich in Feldkirch. Rund 800 Gäste folgten der Einladung. Der Bundesbäuerinnentag 2026 stand unter dem Motto “regional verwurzelt, international vernetzt“. Anlass ist das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Bäuerin.
Positionspapier mit klaren Forderungen
Im Vorfeld des Bundesbäuerinnentages wurde ein Positionspapier erarbeitet: “Zentrale Anliegen sind wirtschaftliche Stabilität, soziale Absicherung, faire Teilhabe und mehr Raum für Gestaltung. Kostendeckende Erzeugerpreise und eine faire Entlohnung gesellschaftlicher Leistungen wären wichtig, damit Bäuerinnen nicht länger durch zusätzliche Erwerbsarbeit mehrfach belastet werden“, unterstreicht Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger.
Große Herausforderungen im Alltag
Steigende Kosten, hohe gesellschaftliche Erwartungen und Mehrfachbelastungen prägen den Alltag vieler Bäuerinnen. „Wir halten Höfe und Familien zusammen. Um allen unseren Aufgaben gerecht zu werden, braucht es verlässliche Investitionsförderungen sowie flexible Bildungs- und Beratungsangebote“, weiß die Salzburger Landesbäuerin Claudia Entleitner.
Mehr Sichtbarkeit durch neue Initiative
Mit der Initiative “Bäuerinnen im Fokus - Hof und Land in Frauenhand“ sollen Frauen in der Land- und Forstwirtschaft stärker sichtbar gemacht werden. Geplant sind Einblicke in den Arbeitsalltag sowie Informationen und Angebote über Online-Plattformen. Einigkeit herrscht darüber, dass die Stärkung und Gleichstellung von Bäuerinnen wesentlich für die Zukunft der Landwirtschaft und die Versorgungssicherheit ist.





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