Zwischen App und Melkroboter - wieviel Digitalisierung verträgt die Landwirtschaft?
- Claudia Hude
- vor 1 Stunde
- 1 Min. Lesezeit
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug auf Österreichs Höfen. Ob im Stall, auf dem Feld oder im Büro – digitale Systeme unterstützen Landwirtinnen und Landwirte bei täglichen Entscheidungen.

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Betriebe wirtschaftlich, ökologisch und sozial zukunftsfähig zu machen. „Künstliche Intelligenz ist eine Technologie, die langsam auch auf den österreichischen Höfen Einzug hält und die ebenso wie das Handy gekommen ist, um zu bleiben“, so Fabian Butzenlechner von der Innovation Farm im Rahmen seines Vortrages.
Ressourcen sparen und Emissionen reduzieren
Anhand von Praxisbeispielen zeigte Butzenlechner auf, wie moderne Technologien bereits heute Arbeitsentlastung schaffen, Ressourcen sparen und Emissionen reduzieren. So ermöglichen etwa Lenksysteme, teilflächenspezifische Düngung oder satellitengestützte Bestandesanalysen eine präzisere Bewirtschaftung bei gleichzeitig geringerem Einsatz von Diesel und Betriebsmitteln. Zugleich gewinnen neue Kontrollmethoden, etwa durch Satelliten, an Bedeutung.
Chance und Auftrag
Für Butzenlechner ist die Botschaft an die Landwirte klar: „Digitale Systeme sollen unterstützen, nicht bevormunden. Sie können Bürokratie reduzieren, Planungssicherheit erhöhen und den eigenen Betrieb resilienter machen, wenn Technik, Kontrolle und Regelwerk sinnvoll zusammenspielen.“
Auch der Präsident der LK Salzburg sieht Chancen, aber auch einen Auftrag in der neuen Technologie: „KI kann eine echte Unterstützung auf den Höfen werden. Dazu braucht es aber einen Rahmen, der die Sicherheit der Nutzung und der Daten gewährleistet“, so Präs. Quehenberger.





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