Trinkwasserstrategie: Salzburg sichert Wasserversorgung

Salzburg richtet seine Trinkwasserstrategie auf den Klimawandel und längere Trockenperioden aus. Ziel ist, die Versorgung langfristig abzusichern. Laut ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Simon Wallner stehen jährlich rund 617 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung, genutzt werden davon weniger als 20 Prozent.
Ein Schwerpunkt der neuen Strategie ist die bessere Vernetzung der 649 Wasserversorger. Neue Leitungen und abgestimmte Versorgungskonzepte sollen Engpässe ausgleichen. Zudem werden Schongebiete ausgeweitet, neue Wasserressourcen erschlossen und Versorger mit einem Trockenheitstool sowie Langzeitprognosen frühzeitig auf mögliche Knappheit vorbereitet. Regionale Studien zeigen, wo Speicher nötig sind und wie Wasserverluste reduziert werden können.
Eine kostenlose Trinkwasserberatung ergänzt das Angebot. Damit die öffentliche Wasserversorgung in den Gemeinden laufend modernisiert werden kann, fördern Land und Bund die Errichtung und Sanierung von Quellfassungen, Brunnen, Speichern und Leitungen. Auch Einzelwasserversorgungen erhalten Zuschüsse, etwa bis zu 5.400 Euro für Brunnen oder Quellen mit Pumpe. Für Leitungen über 600 Meter werden bis zu 20 Euro je Laufmeter anerkannt. Planungs- und Bauaufsichtskosten werden ebenfalls gefördert. Seit 2020 flossen rund 90 Millionen Euro in die Salzburger Wasserversorgung.
Das Ziel ist, dass sauberes Trinkwasser auch künftigen Generationen in ausreichender Menge und bester Qualität zur Verfügung stehen muss.





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