Sauberes Wasser beginnt vor dem Wasserhahn
Der Sommer 2026 hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Wasser auch in Salzburg nicht selbstverständlich ist und welche Bedeutung es für Land- und Forstwirtschaft und die Gesellschaft hat.

Sauberes Trinkwasser beginnt nicht erst beim Wasserhahn. Entscheidend ist auch, was auf Wiesen und Feldern passiert. Gesunde Böden können Niederschläge aufnehmen, speichern und langsam wieder an Pflanzen und Grundwasser abgeben. Dauergrünland schützt vor Erosion und unterstützt die Versickerung. Damit leisten Salzburgs Bäuerinnen und Bauern einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Wasserkreislauf. „Sauberes Wasser gehört zu den wertvollsten Schätzen Salzburgs. Dass wir über eine hervorragende Trinkwasserqualität sowie saubere Seen und ein hochwertiges Grundwasser verfügen, ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Präs. Rupert Quehenberger. Ein sorgsamer Umgang mit Boden und Nährstoffen, begrünte Flächen und erosionsmindernde Bewirtschaftung helfen, Wasser und Grundwasser zu schützen.
Wasser braucht Raum
Auch dort, wo Bäche und Flüsse wieder mehr Raum bekommen, ist die Landwirtschaft gefordert. Bäuerinnen und Bauern stellen Flächen für Gewässeraufweitungen, Retentionsräume oder Renaturierungsmaßnahmen zur Verfügung. Das schafft Lebensräume, hält Wasser zurück und kann Hochwasserspitzen abmildern.
Rund 94 Prozent der Salzburger Landwirtschaftsbetriebe nehmen am ÖPUL teil und setzen freiwillige Maßnahmen für den Umwelt- und Ressourcenschutz um. Gerade die Grünlandflächen sind für den Wasserhaushalt wichtig: Sie nehmen Niederschläge auf, fördern die Versickerung und schützen damit das Grundwasser.
Wasser schützen, Zukunft sichern
„Wer Wasser schützt, schützt unsere Lebensgrundlagen. Unsere Bäuerinnen und Bauern übernehmen diese Verantwortung jeden Tag – mit einer Bewirtschaftung, die Böden erhält, Wasser speichert und natürliche Kreisläufe respektiert. Diese Leistungen kommen uns allen zugute und verdienen mehr Aufmerksamkeit“, so Quehenberger.





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