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Neue Trends in der Rinderzucht

Claudia Hude
vor 9 Minuten
1 Min. Lesezeit
Seit 25 Jahren sichert ein Rahmenvertrag zwischen der Salzburger Tierärztekammer und der Landwirtschaftskammer Salzburg die flächendeckende Versorgung mit aktueller Genetik und tierärztlicher Betreuung.
Seit 25 Jahren sichert ein Rahmenvertrag zwischen der Salzburger Tierärztekammer und der Landwirtschaftskammer Salzburg die flächendeckende Versorgung mit aktueller Genetik und tierärztlicher Betreuung.

Die Besamung Kleßheim verzeichnet stabile Absätze und klare Trends: Hornlose Stiere und weiblich gesextes Sperma sind bei Salzburgs Rinderzüchtern besonders gefragt.

Mit knapp 82.500 erfassten Belegungen übertraf die Besamung Kleßheim im Vorjahr das Ergebnis von 2024 leicht. Bei Fleckvieh entfiel bereits mehr als die Hälfte der Besamungen auf hornlose Stiere. Deutlich zulegen konnte auch weiblich gesextes Sperma, das gezielt für die Erzeugung weiblicher Nachkommen eingesetzt wird. Mit 6.566 Belegungen waren es um 766 mehr als im Vorjahr. Besonders hoch war der Anteil bei Jersey mit 60,3 Prozent, gefolgt von Montbeliarde mit 40,5 Prozent und Holstein mit 28,3 Prozent.


Auch neue Technologien kommen zum Einsatz: Mehr als 700 Besamungen erfolgten mit SpermVital-Stieren. Dabei werden die Spermien vor dem Einfrieren in ein Alginat-Gel eingebettet. Nach der Besamung werden sie dadurch über bis zu 48 Stunden kontrolliert freigesetzt.


Seit 25 Jahren sichert ein Rahmenvertrag zwischen der Salzburger Tierärztekammer und der Landwirtschaftskammer Salzburg die flächendeckende Versorgung mit aktueller Genetik und tierärztlicher Betreuung. Für das kommende Besamungsjahr umfasst der Katalog zwölf Rassen und 71 Stiere.

 
 
 

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