FELS stößt bundesweit auf Interesse
- Claudia Hude
- vor 7 Stunden
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Rund 60 Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis trafen sich bei der österreichischen Güterwegreferententagung in St. Michael im Lungau. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch zur ländlichen Verkehrsinfrastruktur sowie das Salzburger Modell zur Planung, Finanzierung und Erhaltung ländlicher Wege.
Mit mehr als 3.100 Kilometern bilden Güter-, Forst- und Almwege wichtige Lebensadern im ländlichen Raum. In Salzburg sichern das Land, der Fonds zur Erhaltung der ländlichen Straßeninfrastruktur (FELS), der Güterwegerhaltungsverband und die Wegerhalter gemeinsam deren Erhalt. „Das Salzburger Modell ist österreichweit einzigartig und hat sich bestens bewährt“, betonte Landesrat Maximilian Aigner. Das Interesse anderer Bundesländer an diesem System sei entsprechend groß. Wie wichtig laufende Erhaltungsmaßnahmen sind, zeigt eine aktuelle Studie des Landes. Würden Wartungsintervalle verlängert, könnten innerhalb von zehn Jahren zusätzliche Schäden von rund 18,5 Millionen Euro entstehen. Zudem würden zahlreiche Straßenabschnitte deutlich an Qualität verlieren.
Bei einem Lokalaugenschein in Zederhaus konnten sich die Teilnehmer der Tagung von der Bedeutung des Wegenetzes für Landwirtschaft und ländliche Regionen überzeugen. Für viele Bergbauernbetriebe seien gut ausgebaute Wege eine wesentliche Voraussetzung für die Bewirtschaftung ihrer Höfe.





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