Bauernbund begrüßt Reformkurs der Landwirtschaftskammer
- Claudia Hude
- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit
Prüfbericht bestätigt effizienten Mitteleinsatz – Bezirksbauernkammern als starke regionale Anlaufstellen werden ausgebaut

Der Salzburger Bauernbund begrüßt den eingeschlagenen Konsolidierungs- und Reformkurs der Landwirtschaftskammer Salzburg. Der den Landtagsfraktionen präsentierte Prüfbericht bestätigt, dass die Landesmittel zweckmäßig, wirtschaftlich und sparsam eingesetzt werden. Mit rund 93.000 Mitarbeiterstunden wurden sogar mehr Leistungen erbracht, als durch die bestehenden Vereinbarungen mit dem Land abgegolten wurden. Die neue Kammerführung setzt zugleich auf mehr Transparenz. Alle Konten und Zahlungsflüsse, die Landesmittel betreffen, sollen vollständig offengelegt und öffentlich nachvollziehbar dargestellt werden. Zudem werden die Vereinbarungen mit dem Land überarbeitet und künftig stärker mit klaren Zielvorgaben verknüpft.
Stärkung der Bezirksbauernkammern
Im Zentrum der Reform steht die Stärkung der Bezirksbauernkammern. Sie bleiben die ersten regionalen Anlaufstellen für die Bäuerinnen und Bauern und sollen künftig zu einer noch moderneren und schlagkräftigen Interessensvertretung für unsere Bäuerinnen und Bauern weiterentwickelt werden.
„Die Bezirksbauernkammern als regionale Anlaufstellen für die Bäuerinnen und Bauern sind gesichert. Die fachlich fundierte Beratung der Landwirtschaftskammer mit ihren Bezirksbauernkammern in Topqualität und die Interessenvertretung durch unsere Funktionärinnen und Funktionäre in den Regionen garantieren die bestmögliche Betreuung unserer Mitglieder – direkt, persönlich und nahe bei den Betrieben. Der persönliche Kontakt bleibt aufrecht. Dafür stehen wir: für eine Interessenvertretung zum Angreifen und nicht für anonyme Strukturen“, betont BBK-Obmann Florian Brunauer.
Ausbau der Beratung vor Ort
Weitere Schwerpunkte sind der deutliche Ausbau der Direktvermarktungsberatung, die Bezirksbauernkammern als erste Anlaufstelle für rechtliche Fragen sowie die Weiterentwicklung der Bauberatung. Ein neuer innovativer Ansatz ist auch ein Pilotprojekt zu neuen digitalen und KI-gestützten Serviceangeboten. Diese sollen die Erreichbarkeit verbessern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Routineaufgaben entlasten. Die persönliche Fachberatung bleibt dabei unverzichtbar.
„Die Landwirtschaftskammer spart nicht einfach, sondern richtet ihre Leistungen gezielt neu aus. Starke Bezirke, hochwertige Beratung, transparente Strukturen und moderne Serviceangebote sind die Grundlage für eine zukunftsfähige Interessenvertretung“, so der Salzburger Bauernbund.
Der eingeschlagene Reformkurs ist damit ein klares Signal: Die Landwirtschaftskammer Salzburg übernimmt Verantwortung, stärkt die Betreuung vor Ort und stellt sich nachhaltig für die Zukunft auf.





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