Die neue GAP 2023-2027

Du willst wissen, was die neue GAP ab 2023 bringt?

2023 startet Europa in eine neue Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Sie bringt mehr Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Absicherung der Produktion und Wettbewerbsfähigkeit – ein Weg, den Österreich seit Langem erfolgreich vorangegangen ist und von dem unsere Land- und Forstwirtschaft heute profitiert.

Die Umsetzung erfolgt in Österreich mit dem nationalen GAP-Strategieplan: Ein ganzheitliches Programm, das erstmals die Direktzahlungen und Sektormaßnahmen der 1. Säule mit den Instrumenten der 2. Säule, wie der Ausgleichszulage oder dem Agrarumweltprogramm ÖPUL, verknüpft und so Synergien nützt. Erstellt wurde er in einem umfassenden Beteiligungsprozess. Das Ergebnis ist ein wegweisendes Programm, das auf Bewährtem aufbaut und gleichzeitig neue Wege ermöglicht.

 

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Alle auf dieser Seite genutzten Grafiken, Bilder und Texte wurden uns freundlicherweise von landwirtschaft.at zur Verfügung gestellt.
Herausgeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Stubenring 1, 1010 Wien

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„Mit dem GAP-Strategieplan haben wir ein starkes Fundament für die neue Periode: Leistungen im Dienste der Allgemeinheit werden abgegolten und die Betriebe noch gezielter bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt.“

Landwirtschaftsministerin
Elisabeth Köstinger 

Für unsere Land- und Forstwirtschaft erreicht

Die Herausforderungen für und die Anforderungen an die Land- und Forstwirtschaft sind mannigfaltig und groß. Entsprechend komplex waren die Verhandlungen zur neuen GAP. Am Ende ist ein Paket herausgekommen, das die hohen Umwelt-, Klima- und Sozialanforderungen erfüllt und vor allem den Betrieben Sicherheit und eine entsprechende Leistungsabgeltung dafür garantiert.

Budget gesichert

 

  • Drohende Kürzung der EU-Mittel für Österreich abgewandt

  • Nationale Konfinanzierung durch Bund und Länder sichergestellt

  • Ausreichende Dotierung unserer Programme wie dem ÖPUL

Österreichs Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist das Rückgrat unserer Gesellschaft: Sie produziert hochwertige Lebensmittel, sorgt für regionale Wertschöpfung und prägt das gesellschaftliche Leben. Doch die Anzahl der Betriebe ist in den letzten Jahrzehnten gesunken. Insgesamt hat sich der Strukturwandel seit dem EU-Beitritt aber verlangsamt. So ist die heimische Landwirtschaft im Vergleich nach wie vor kleinstrukturiert und von Familienbetrieben geprägt. Außerdem wird sie weiblicher und jünger: Jeder dritte Betrieb wird mittlerweile von einer Frau geführt und mit rund 22 Prozent haben wir so viele Junglandwirte wie kein anderes EU-Land.

Die neue GAP im Detail

Österreichs Land- und Forstwirtschaft ist so vielfältig wie die Landschaften unseres Landes. Deshalb bietet auch die neue GAP einen breiten Maßnahmenmix, der sämtliche Sparten abdeckt, noch mehr auf betriebliche Unterschiede eingeht und zu Innovation und Weiterentwicklung anregt.