Was wäre Salzburg ohne seine Bauern?

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund September 14, 2012 13:33

Was wäre Salzburg ohne seine Bauern?

Der Salzburger Bauernbund zeigt in einer Plakataktion die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern auf. Unsachliche Diskussionen über angebliche Privilegien werden zurückgewiesen.


Plakatkampagne "Wir sorgen für Genuss" des Salzburger Bauernbundes Foto: Neumayr/MMV 14.09.2012  Bauernbundlandesobmann Landwirtschaftskammerpräsident Abg.z.NR Franz Eßl, Landesbäuerin LWK-Vizepräsidentin Elisabeth Hölzl und Landesrat Sepp Eisl.

Die Bauernbundspitzenpolitiker in Salzburg, LWK-Präsident Abg.z.NR Franz Eßl, Landesrat Sepp Eisl und Landesbäuerin LWK-Vizepräsidentin Elisabeth Hölzl stellen sich gemeinsam vor die Salzburger Bäuerinnen und Bauern, die sich in letzter Zeit immer öfter einer emotionalen und unsachlichen Diskussion über angebliche Privilegien ausgesetzt sahen.
„Salzburgs Bauern sind keine Privilegienritter, sondern erhalten für ihre Arbeit eine Gegenleistung. Wir erbringen Leistungen von denen die gesamte Bevölkerung profitiert. Wir haben es satt, ständig von Vertretern der Arbeiterkammer und der SPÖ in Misskredit gebracht zu werden“, so Präsident Abg.z.NR Franz Eßl.
Der Salzburger Bauernbund startet heute eine Imagekampagne. Es werden mit 140 großen und 370 kleinen Transparenten landesweit die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern sichtbar gemacht und ins Bewusstsein gerufen. Fünf verschiedene Motive zeigen die „Nebenwirkungen“ der bäuerlichen Arbeit auf: Salzburgs Bauern sorgen für Genuss, Wärme, Klarheit, Erholung und Heimat.
„Die Bäuerinnen und Bauern versprühen genau die Lebensenergie, die unser Land ausmacht. Egal ob sie in der Energieversorgung, im Tourismus oder auch in der Lebensmittelproduktion ihren Schwerpunkt haben, sie prägen unser Land“, so Agrar-Landesrat Sepp Eisl. „Alleine im Bereich der Energieversorgung sind die Bäuerinnen und Bauern heute nicht mehr weg zu denken. Rein statistisch gesehen versorgen sie alleine in Salzburg rund ein Drittel der Haushalte mit nachwachsender Energie und sind somit wichtige Partner bei der Erreichung der Ziele im Bereich erneuerbare Energien.

„Kein Fest auf dem Land findet ohne die Mitwirkung von Bäuerinnen und Bauern statt“, stellt Landesbäuerin Elisabeth Hölzl fest. Sie sind die Träger von Brauchtum und Kultur in unserem Land und sind für ein funktionierendes Vereins- und Dorfleben unverzichtbar. Dies obwohl sie unaufhörlich beschäftigt sind, sei es mit der Produktion von hochwertigen Lebensmitteln, die auch zum Teil direkt vermarktet werden, sei es mit der Beherbergung von Gästen – Urlaub am Bauernhof oder eben im außerlandwirtschaftlichen Nebenerwerb.
„Unser Ziel ist eine Landwirtschaft, die von bäuerlichen Familienbetrieben geprägt ist“, fasst Landesobmann Franz Eßl die Bemühungen der Agrarpolitiker zusammen. „Um diese erhalten zu können brauchen wir in der kommenden Planungsperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eine österreichweit einheitliche Flächenprämie, ein breit ausgerichtetes Umweltprogramm und eine entsprechende Abgeltung für erschwerte Produktionsbedingungen in den Berggebieten, sowie Möglichkeiten zur Unterstützung bei Investitionen!  Außerdem setzen wir uns für praktikable Lösungen bei der Umsetzung der GAP ein“, so Eßl abschließend.

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund September 14, 2012 13:33