top of page
  • Claudia Hude

Wo Freiheit ihr Ende hat


BB-Direktorin Alexandra Voithofer. Foto: Salzburger Bauernbund


Die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen ist unser höchstes und wichtigstes Gut. Und sie endet dort, wo die Freiheit der anderen beginnt. Dies ist einer der Grundsätze unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens.


Leider muss ich immer wieder feststellen, dass gerade die NGOs ihre eigene persönliche Freiheit über alles stellen. Ställe werden besetzt, ehrliche Landwirte verunglimpft, Eigentum nicht respektiert, versteckte Kameras aufgehängt. Und das alles unter dem Deckmantel der Aufklärung.

Ja, es mag auch unter den Bauern schwarze Schafe geben, aber im Grunde ist das Wohl der eigenen Tiere und auch der Schutz der Natur niemandem so wichtig wie den Bäuerinnen und Bauern. Schließlich ist das ihre Lebensgrundlage.


Das Hauptziel der NGOs scheint im Moment zu sein, die Land- und Forstwirte als Sündenböcke der Nation darzustellen. Denn egal, was man tut, es ist falsch. Ein Beispiel: Schafe dürfen nicht im Stall bleiben, denn das ist grausam. Aber man darf sie auch nicht auf die Alm treiben, weil sie dort alleine sind und von einem Wolf gerissen werden könnten. Auch das ist grausam. Was also ist der richtige Weg?


Für mich ist die Antwort ganz klar: Die Salzburger Bauern wissen genau, was sie tun. Kaum woanders werden Lebensmittel so ressourcenschonend produziert wie bei uns, werden Natur-, Tier- und Umweltschutz so ernst genommen. Die Land- und Forstwirte brauchen keine Handlungsanweisungen von Aktivisten.


Es muss ein Ende haben, dass Land- und Forstwirte die Aktionen von NGOs einfach hinnehmen müssen. Unser Eigentum, unsere Persönlichkeitsrechte und unsere Ehre müssen geschützt werden und genauso viel wert sein wie die eines jeden anderen Menschen.

bottom of page