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  • Claudia Hude

RED III: Holz bleibt nachhaltig und grün

Das Erreichen der Klimaziele kann nur mit dem Einsatz des Primärrohstoffes Holz gelingen. Die Entscheidung des EU-Rates und des Parlaments, Holz nun doch als erneuerbaren Energieträger anzuerkennen ist zu begrüßen.


„Ohne den Bauernbund und sein Netzwerk wäre diese Entscheidung nicht möglich gewesen“, ist Rosenstatter überzeugt. Foto: Salzburger Bauernbund/Manuel Horn

Völliges Unverständnis herrschte vergangenes Jahr im September, als seitens des EU-Parlamentes im Zuge des Green Deals und der damit verbundenen RED III Richtlinie (Erneuerbaren Energie Richtlinie – Renewable Energy Directive) entschieden wurde, dass Biomasse aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz nicht mehr als erneuerbar eingestuft werden sollte.


Holz als Energieträger jetzt gesichert

„Das war ein fatales Zeichen in einer ohnehin angespannten Zeit“, findet der Obmann des Salzburger und Österreichischen Waldverbandes Rudolf Rostenstatter klare Worte: „Die EU hat sich ambitionierte Klimaziele auferlegt, die ohne die Nutzung von Holz und Biomasse nicht erreichbar sind. Holz als nicht nachhaltig einzustufen, Atomenergie und Gas dahingegen schon konnte keiner verstehen.“ Um so mehr begrüßt Rosenstatter die Entscheidung des Rates und des Parlaments, die sich Ende März, nach zähem Ringen auf die Anhebung des Erneuerbaren-Ziels auf 42,5 Prozent und auf strengere Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse einigen konnten. „Damit ist die Zukunft der Biomasse aus Holz als erneuerbarer Energieträger gesichert“, freut sich Rosenstatter über die Entscheidung. „Es ist erfreulich, dass nun doch noch erkannt wurde, dass die hohen europäischen Klimaziele und die Energiewende nur durch die Biomassenutzung erreicht werden können. Sie ist ein wesentlicher Teil der Lösung. Unsere Bäuerinnen und Bauern bewirtschaften ihre Wälder seit jeher nachhaltig und wir in Salzburg verfügen über einen wahren Holzschatz. Jährlich wächst mehr Holz in den heimischen Wäldern nach als verbraucht wird. Es sollte daher künftig noch mehr genützt werden“, so Rosenstatter.


Bauernbund-Vertreter erfolgreich umgesetzt

„Die Entscheidung zeigt einmal mehr, wie wichtig der Bauernbund und seine Vernetzung auf allen politischen Ebenen ist. Ohne den unermüdlichen Einsatz von unserer EU-Parlamentarierin Simone Schmiedtbauer, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und Landesrat Sepp Schwaiger wäre es nie zu dieser Entscheidung des EU-Rates und des Parlaments gekommen. Sie haben aufgezeigt, dass wir Waldbauernfamilien unsere Wälder laufend verjüngen und klimafit machen und wir die Nutzung von Holz brauchen, um die ambitionierten Klimaziele der europäischen Union erreichen zu können“, ist Rosenstatter dankbar für den Einsatz der Bauernbündlerinnen und Bauernbündler auf allen politischen Ebenen.

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