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  • Claudia Hude

Photovoltaik wichtig für klimafreundliche Energie

Bei Familie Mösl in Seekirchen informierte sich Präs. Rupert Quehenberger über Indach-PV-Systeme. Foto: Dürnberger

Im Rahmen eines Betriebsbesuches informierte sich Bauernbund-Landesobmann Präs. Rupert Quehenberger über neue Wege bei der Stromerzeugung. „Wir Land- und Forstwirte haben mit unseren großen Dachflächen großes Potential im Bereich der Photovoltaik und zählen hier sicher zu den Vorreitern“, zeigt er sich überzeugt.

Georg Mösl, Landwirt und Elektrounternehmer aus Seekirchen hat sich mit seinen 14 Mitarbeiter/innen u. a. auf die Installation von PV-Anlagen für Gewerbe und Landwirtschaft spezialisiert.


Im vergangenen Jahr hat er für seinen Betrieb selbst eine Lagerhalle errichtet, dabei setzte er auf ein neues Indach-PV-System. Statt einer Dacheindeckung aus Blech oder Ziegel und einer darauf montierten PV-Anlage sind die Module selbst die Dacheindeckung. Das Solrif-System setzt auf Glasmodule mit langer Haltbarkeit. Spezielle Rahmen und Dichtungen sorgen für die nötige Dichtheit.

„Auch wenn die Einspeisetarife für Sonnenstrom derzeit niedrig sind ist klar, dass die Photovoltaik in Zukunft ein wichtiger Teil einer klimafreundlichen Energieversorgung sein wird“, so Quehenberger „In den vergangenen Monaten sind die Preise für PV-Stromspeicher deutlich gefallen, damit werden Batterielösungen plötzlich für die Notstromversorgung und die Erhöhung des Eigenverbrauches ein echtes Thema. Neue Indachlösungen bieten hingegen für Dachabsaugungen etwa in der Heutrocknung interessante Lösungsansätze.“


Ein wesentlicher Faktor für den weiteren PV-Ausbau ist neben planbaren Förderungen und Einspeisetarifen aber vor allem der Netzzugang: „Viele Betriebe sind bereit, größere PV-Anlagen zu installieren. Wenn die Stromleitung für die Einspeisung nicht vorhanden ist bzw. die Kosten für entsprechende Leitungen und Transformatoren die Bäuerinnen und Bauern tragen müssen, dann bleibt hier ein großes Potenzial ungenutzt. Um die Energiewende schneller voranzutreiben braucht es hier mehr Unterstützung“, so Quehenberger.


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