top of page
  • Salzburger Landeskorrespondenz

Noch mehr helfende Profis für Natur im Garten


LR Daniela Gutschi gratuliert dem Maschinenring. Foto: Land Salzburg

„Natur im Garten“ hat in Salzburg viele motivierte grüne Daumen. Dazu gehören neben leidenschaftlichen Hobbygärtnern und engagierten Gemeinden auch Partnerbetriebe. Sie bieten den Salzburgern beim Kauf oder bei der Projektumsetzung vorrangig das an, was auch den strengen Kriterien der Aktion entspricht.


Drei Partnerbetriebe wurden zuletzt mit der begehrten Plakette für „Natur im Garten“ ausgezeichnet: die Gartengestaltung Tautermann GmbH aus Eben im Pongau, die grünplan gmbh aus Salzburg und Leobendorf sowie der Maschinenring Salzburg. „Alle drei erfüllen die Kriterien und werden in Zukunft den Salzburger Hobbygärtnern aber auch den teilnehmenden Gemeinden, Schulen und Kindergärten mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so Naturschutzlandesrätin Daniela Gutschi.


Naturnah und ohne Pestizide

Insgesamt gibt es sieben solcher „Natur in Salzburg“-Partnerbetriebe, sie sind allesamt nach Qualitätskriterien bezüglich ökologischer und nachhaltiger Gartenpflege und –gestaltung zertifiziert. Bei der Beratung liegt der Fokus auf ökologische Produkte, heimische Gehölze und dem Verzicht auf Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und Torf.


Für heimische Flora und Fauna

Seit 2020 werden in Salzburg Privat-Haushalte, Organisationen, Schulen oder Gemeinden, die die Artenvielfalt fördern, mit der „Natur im Garten“-Plakette ausgezeichnet. „Insgesamt wurden seither 370 vergeben, 22 Gemeinden mit an Bord geholt und 119 Workshops an Schulen abgehalten. Der Einsatz für die heimische Fauna und Flora erfreut sich also großer Beliebtheit und das Schild mit dem Igel sticht immer öfter beim zum Beispiel Spazierengehen ins Auge“, berichtet Gutschi.


Die Natur im Garten-Kriterien

Um die beliebte Plakette zu erhalten, müssen die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner bestimmte Kriterien erfüllen.

  • Verzichten Sie auf: chemisch-synthetische Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und Torf.

  • Verwenden Sie dafür: heimische Pflanzen, Stauden und Gehölze, regionales Saatgut.

  • Schaffen Sie Naturgartenelemente: Verwenden Sie regionale und natürliche Materialien. Legen Sie Blumenwiesen und Kräuterrasen an. Pflanzen Sie insektenfreundliche Blumen, Stauden, Wildsträucher und Laubbäume. Legen Sie Stein- oder Asthaufen und Teiche an. Schaffen Sie trockene oder feuchte Sonderstandorte. Bringen Sie Unterkünfte für Nützlinge an.

  • Entscheiden Sie sich für eine ökologische Bewirtschaftung Ihres Gartens, indem Sie: einen Komposthaufen anlegen, Regenwasser nutzen, umweltfreundliche Materialien verwenden, Gemüsebeete, einen Kräutergarten, einen Obstgarten anlegen oder Beerensträucher pflanzen, die Gemüsebeete mulchen und auf Gründüngung setzen, auf Mischkultur und Fruchtfolge achten.

Comments


bottom of page