Kantine setzt auf Regionalität
- Claudia Hude
- vor 14 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
85 Prozent regionale Zutaten und 30 Prozent Bio-Anteil: Die neue Kantine im Landesdienstleistungszentrum zeigt, wie nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung auch in großen Küchen umgesetzt werden kann – mit Chancen für heimische Betriebe.

Mit dem neuen Mitarbeiterrestaurant im Salzburger Landesdienstleistungszentrum (LDZ) wird ein deutliches Zeichen für Regionalität und Nachhaltigkeit gesetzt. Bei einem strengen Auswahlverfahren über die Vergabe des Mitarbeiterrestaurants und des öffentlichen Cafés hat den Zuschlag für den Betrieb „echt KANTINE“ erhalten.
Großküche mit regionalem Fokus
Es geht um die Versorgung von rund 1.400 Landesbediensteten im neuen Landesdienstleistungszentrum (LDZ), aber auch um die Besucher des öffentlichen Cafés, des Betriebskindergartens, der Teilnehmer der Kurse der Salzburger Verwaltungsakademie und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Kantine in der Kaigasse nutzen. Künftig sollen täglich rund 800 Mahlzeiten frisch zubereitet werden. Herzstück des Konzepts ist dabei ein hoher Anteil heimischer Produkte: Mindestens 85 Prozent der Lebensmittel stammen aus der Region, rund 30 Prozent aus biologischer Produktion.
Vorbildwirkung für die öffentliche Hand
Dass dieses Modell auch über den konkreten Betrieb hinaus Bedeutung hat, betont Maximilian Aigner: „Wir reden nicht nur darüber, wir setzen es konsequent um: Als Land Salzburg übernehmen wir Verantwortung und zeigen mit Vorbildwirkung, dass eine Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in großen Mengen regional und zu einem wesentlichen Teil biologisch möglich ist. Mit dem hohen Anteil an regionalen Produkten unterstützen wir gezielt unsere heimischen Produzenten und beweisen, wie praktikabel und sinnvoll dieser Weg ist.“
Chancen für heimische Betriebe
Gerade für die Landwirtschaft eröffnet dieser Zugang neue Chancen. Die gezielte Nachfrage nach regionalen und biologischen Produkten stärkt heimische Betriebe und schafft stabile Absatzmöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass auch in großen Küchen nachhaltige Versorgung umsetzbar ist. Neben Regionalität und Qualität spielte auch die Leistbarkeit eine Rolle: Trotz frischer Zubereitung sollen die Preise stabil bleiben. Der Start ist für Dezember 2026 geplant.





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