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  • Claudia Hude

Gleiches Recht für Alle


BB-Landesobmann Präs. Rupert Quehenberger. Foto: Salzburger Bauernbund/Manuel Horn

Die Lebenserhaltungskosten sind in ganz Österreich drastisch angestiegen. Der VPI (Verbraucherpreisindex) zeigt eine Erhöhung der Kosten im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent. Viele Menschen stellt diese enorme Teuerung vor massive Probleme.

Vielerorts wird auf die Bäuerinnen und Bauern wegen der hohen Lebenserhaltungskosten geschimpft. Doch Studien zeigen deutlich, dass nicht die Land- und Forstwirte verantwortlich sind für die massiven Preissteigerungen. So erhalten die Bäuerinnen und Bauern nur 1/3 des Preises der Milch, den der Handel verlangt. Und nur etwas über 8 Prozent des Preises eines Mischbrotes bekommt der Bauer für das Getreide.


Die Land- und Forstwirte sind also genauso betroffen und Opfer der Teuerung wie alle anderen KonsumentInnen auch. Zusätzlich zu den Lebenserhaltungskosten müssen sie auch noch die gestiegenen Betriebsmittel finanzieren. Ich stehe voll und ganz hinter unseren klein- und mittelständischen Familienbetrieben und fordere ein klares Bekenntnis zu unseren Höfen und unseren Produktionsstandards.


Es kann nicht sein, dass die Europäische Union uns Land- und Forstwirten immer höhere Produktionsstandards vorschreibt und dann gleichzeitig Billigprodukte aus nicht-EU-Ländern den Markt überschwemmen. Ständig neue Verbote seitens der EU schränken die europäische Lebensmittelproduktion zusehends ein. Wir können uns nicht eine Messlatte selbst auferlegen, die dann für importierte Lebensmittel nicht gilt. Das kommt einem Schlag ins Gesicht unserer Bäuerinnen und Bauern gleich.


Daher unterstütze ich den Vorstoß von unserem Nationalrat Franz Eßl, der im Europarat klar definierte Regeln zum Schutz unserer Land- und Forstwirte in internationalen Handelsabkommen fordert.

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