• Martina Kern

Bäuerinnen und Bauern werden unbürokratisch entlastet


"Für das Land Salzburg steht eine Summe von 9 Millionen Euro für ca. 8.000 bäuerliche Betriebe zur Verfügung", so Abg. z. NR Franz Eßl. Foto: ÖVP

Mit österreichweit 110 Millionen Euro sollen bäuerliche Familienbetriebe aufgrund steigender Betriebs- und Futtermittelkosten bis Ende des Jahres zusätzlich entlastet werden. „Dieses Geld ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für die Salzburger Bauernfamilien, sondern kommt der gesamten Gesellschaft zugute. Denn es geht um die Versorgungsicherheit der Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln, ebenso wie um den Erhalt unserer kleinbäuerlichen Struktur im Land“, streicht Bauernbund-Abgeordneter Franz Eßl in erster Linie auch die unbürokratische Form der Abwicklung über den Mehrfachantrag 2022 positiv hervor.


„Für unsere Bäuerinnen und Bauern, die vorwiegend im Grünland und mit Viehhaltung wirtschaften, viele davon bewirtschaften ihren Betrieb im Berggebiet, stellen zusätzliche Kostensteigerungen bei notwendigen Betriebsmittel eine große Herausforderung dar, zumal sie ja ohnehin nicht zu den Spitzenverdienern gehören“, erläutert Eßl die Ausgestaltung des Agrar-Entlastungspaketes: Von den 110 Millionen Euro werden 80 Millionen Euro flächenbezogen basierend auf Standardwerten beim Dieselverbrauch je Hektar und 30 Millionen Euro tierbezogen je nach Großvieheinheiten abgegolten. Der tierbezogene Versorgungssicherungsbeitrag liegt bei 14 Euro je Großvieheinheit.38,6 Euro pro Hektar gibt es für Mähwiesen oder Weiden mit mindestens zwei Nutzungen, 16,2 Euro pro Hektar für einmähdige Wiesen und Kulturweiden und 5,1 Euro pro Hektar Almen, Bergmähder, Hutweiden, Streuwiesen und Grünlandbrache. „Im Land Salzburg heißt das, dass eine Summe von 9 Millionen Euro für ca. 8000 bäuerliche Betriebe zur Verfügung stehen“, so Eßl.