„Partnerschaftlich Naturschutz leben“

Monika Jansel
Von Monika Jansel November 3, 2020 10:41

„Partnerschaftlich Naturschutz leben“

Die Natur zu schützen und zu pflegen ist eine der Hauptaufgaben und auch ein großes Anliegen der Salzburger Bäuerinnen und Bauern. „Daher ist es umso wichtiger, mit Maria Hutter eine Vertreterin in der Landesregierung zu haben, die sich dessen bewusst ist. Denn eines ist klar: Die Landwirte müssen beim Naturschutz miteinbezogen werden – denn sie sind es, die die Maßnahmen letztendlich auch umsetzen müssen“, so der Obmann des Salzburger Bauernbundes Präs. Rupert Quehenberger.

Gerade den Salzburger Bäuerinnen und Bauern ist die Bedeutung der Biodiversität und der Artenvielfalt bewusst. „Unser tägliches Brot ist es, im Einklang mit der Natur zu arbeiten und zu wirtschaften. Gerade in Salzburg wird ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzflächen sehr extensiv bewirtschaftet und damit sind wir europaweit eines der naturnahsten Gebiete überhaupt “, so Quehenberger. „Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft werden die Nährstoffe aus dem Gras als natürlicher Dünger in Form von Gülle wieder den Böden zugeführt. Das Ergebnis sind unsere hochwertigen Milch- und Fleischprodukte, die wir für die Gesellschaft erzeugen.“

Naturschutz auf Augenhöhe leben

Landesrätin Maria Hutter setzt sich dafür ein, dass der Naturschutz in Salzburg wieder partnerschaftlich und auf Augenhöhe gelebt wird, „denn die Salzburger Landwirtschaft ist sich der Verantwortung gegenüber der Natur bewusst und kommt dieser in hohem Ausmaß nach“, so Hutter. „Die durch bäuerliche Hand gepflegten Almen, Wiesen und Wälder sind Lebensraum für unzählige Pflanzen- und Tierarten. Die Bäuerinnen und Bauern leisten hier einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit“, betont Präsident Rupert Quehenberger die Leistungen der Landwirte.

Neue erfolgreiche Zusammenarbeit

Ein Beweis für die neue Art der Zusammenarbeit ist die kürzlich erfolgte Ausweisung von sieben Natura-2000 Schutzgebieten mit Zustimmung der Grundeigentümer. Im Bereich des Vertragsnaturschutzes konnte erreicht werden, dass neue Flächen für einen Zeitraum von zehn Jahren nicht mehr automatisch unter Schutz gestellt werden können. Durch die neue Rechtssicherheit sollen wieder mehr landwirtschaftliche Betriebe gefunden werden, die freiwillig einen noch größeren Beitrag für die Natur leisten. Auch seit dem Jahr 2008 gewidmetes Bauland kann nicht mehr unter Lebensraumschutz fallen, womit sich die Natur durch die neue Rechtssicherheit ungestört entwickeln kann.

Monika Jansel
Von Monika Jansel November 3, 2020 10:41