Mehr Sensibilität bei Wolffrage gefordert

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juni 28, 2018 15:02

Mehr Sensibilität bei Wolffrage gefordert

Die Salzburger Jungbauern machten bei der Almsommereröffnung 2018 auf der Mayerlehenhütte in Hintersee auf die Auswirkungen der Wolfsbesiedelung im Alpenraum aufmerksam.

„Ich wünschte mir, dass die Menschen mehr darüber nachdenken, welche Auswirkungen die Rückkehr des Wolfes auf unser Kulturgut, die Almwirtschaft hat“, sagte Landesbäuerin LK-Vizepräsidentin Elisabeth Hölzl bei der Almsommereröffnung am 24. Juni 2018 auf der Mayerlehenhütte von Werner und Lisi Matieschek in Hintersee. „Vielen Menschen ist einfach nicht bewusst, was wir verlieren könnten“, so Hölzl.
Sie unterstützte neben Agrarlandesrat Josef Schwaiger und Almbauernobmann Bundesrat Silvester Gfrerer und BBK-Obmann Rupert Quehenberger die Salzburger Jungbauern an ihrem Informationsstand zum Thema: „Bleibt der Wolf – geht der Bauer – stirbt die Alm und dein Erholungsraum“, den LAbg. Elisabeth Huber aus St. Veit, Carina Reiter aus Pfarrwerfen und Ferdinand Kaltenhauser aus Niedernsill betreut haben. Zur Veranschaulichung wurde von Jungbauernobmann LK-Rat Bernhard Perwein ein Wolfschutzzaun errichtet.
Landesrat Josef Schwaiger betonte in seinen Grußworten bei der Eröffnung vor allem den Fleiß der Almleute, die den Almsommer erst möglich machen: „Im Salzburger Land gibt es im Sommer zahlreiche touristische Angebote, die von Gästen, aber auch von Einheimischen gleichermaßen genutzt werden. Der Salzburger Almsommer und die bereits 15. Almsommereröffnung sind dabei attraktive Aushängeschilder.
Der Obmann der Salzburger Almbauern Bundesrat Silvester Gfrerer wünscht den Almleuten eine erfolgreiche Saison – ohne Wolfrisse – und bedankt sich auch bei der Salzburger Landtourismus für die gute Partnerschaft seit vielen Jahren.

 

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juni 28, 2018 15:02