Martin Lettner: Keine Disziplin bei der Entsorgung von Hundekot

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin März 31, 2010 12:15

Stadtbauern fordern eine Überprüfung der fachlichen Qualifikation von Hundehaltern und die Umsetzung des Maßnahmenpaketes seitens des Magistrats.


„Offensichtlich hat eine immer größer werdende Zahl von Hundebesitzern nach wie vor ein Problem die Begriffe „MEIN und DEIN“ unterscheiden zu können“, stellt ÖR Martin Lettner, Bauernbundobmann in der Stadt Salzburg nach einem Lokalaugenschein auf mehreren landwirtschaftlich genutzten Wiesen in der Stadt Salzburg fest. Nach wie vor führen viele Hundebesitzer ihre Lieblinge auf fremdem Eigentum Gassi und entfernen die Hauferl nicht. So wurden auf einer Fläche von 0,1 ha Wiese, die sich im Eigentum des „Bachingerbauern“ Anton Winkelhofer im Stadteil Morzg befindet, 40 (!!) Hundekothaufen gezählt!

Der durch Hundekot verursachte Schaden für die Landwirte ist enorm. Gras oder Heu, welches als Grundfutter für die Rinder oder Pferde bestimmt ist, wird verschmutzt, stinkt, ist ungenießbar und muss entsorgt werden!
Jahrelange Aufklärung, Information und Bewusstseinsbildung reichten offensichtlich nicht aus, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen!

„Ich fordere daher mit Nachdruck die rasche Umsetzung eines Maßnahmenpaketes wie
• die Zweckwidmung der Hundesteuer für ausreichende Mistkübeln und „Sackerlautomaten“,
• betreute Hundewiesen in allen Stadtteilen,
• permanente Kontrollen und die personelle Verstärkung der Kontrollorgane“,
so der Obmann des Bauernbundes Salzburg Stadt, Martin Lettner.

Qualifikation der Hundehalter überprüfen!
Bisher erfolgte die Kontrolle über die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bzw. der ortspolizeilichen Verordnung seitens des Magistrats wegen zu weniger Kontrollorgane äußerst halbherzig. Man ist offensichtlich nicht in der Lage dem Fehlverhalten vieler Hundebesitzer mit Nachdruck gegen zu steuern.

„Neben einer permanenten Aufklärung der Hundehalter, sind schärfere Sanktionen unausweichlich. So kann ich der Idee, dass sich Hundehalter, die beim Nichtentfernen des Hundekotes ertappt werden, einer kostenpflichtigen Prüfung unterziehen müssen, durchaus einiges abgewinnen. Dabei können sie den Nachweis für die fachliche Qualifikation als Hundehalter erbringen, so ÖR Martin Lettner, Bauernbundobmann Salzburg Stadt abschließend.

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Von agrowerbungadmin März 31, 2010 12:15