LAbg. Resi Neuhofer: Mehr Hausverstand ins Verteidigungsministerium

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin Februar 23, 2012 13:22

Versorgungssicherheit in Krisenzeiten beim Einkauf von Lebensmittel mitbedenken.


„Ich wünsche mir mehr Hausverstand beim Einkauf von Lebensmitteln in den Kasernen“, sagt die Agrarsprecherin im Salzburger Landtag Resi Neuhofer zur Tatsache, dass in der Schwarzenbergkaserne Milch von deutschen Milchriesen aus dem hohen Norden verarbeitet wird.
„Was nutzt es im Krisenfall, wenn wir zwar genügend Soldaten und ausreichend technisches Gerät haben, aber die Bevölkerung hat nichts zum Essen, weil es keine Bauern und keine Lebensmittelverarbeiter in der Region mehr gibt?“, fragt Neuhofer. „Nachhaltiges Denken bedeutet eben mehrere Facetten zu überlegen. Was ist bei einer Umweltkatastrophe, was bei einem
Seuchenausbruch?“
„Alle waren froh, dass sie beim EHEC-Fall im vergangenen Jahr, auf die heimischen Erzeuger zurückgreifen konnten, genauso beim BSE-Skandal“, erinnert sich Neuhofer an viele Gespräche mit besorgten Konsumenten. „Wenn jedoch jeder Großabnehmer nur mehr nach dem Preis entscheidet, werden unsere regionalen Strukturen über kurz oder lang nicht mehr existieren können“, argumentiert sie weiter.
„Ich bin enttäuscht, dass ein Verteidigungsminister so wenig strategisch denkt und offensichtlich Krisenszenarien nicht durchgespielt werden. Mit ein bisschen Hausverstand müsste er erkennen, dass es klug ist, den einzelnen Kasernen wieder zu ermöglichen regional und saisonal einzukaufen.
Das zum Wohle der jungen Menschen, die zu verpflegen sind und im Hinblick auf eine Versorgungssicherheit mit gesunden, regionalen, frischen Lebensmitteln in Krisenzeiten“, so die Agrarsprecherin und Bezirksbäuerin Resi Neuhofer.

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Von agrowerbungadmin Februar 23, 2012 13:22