Kein Platz für den Wolf im Alpenraum

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juni 19, 2019 15:32

Kein Platz für den Wolf im Alpenraum

Der Südtiroler Bauernbund organisierte in Bozen und Sterzing Demonstrationen für ein Wolffreies Südtirol. Aus Salzburg waren der Obmann des Verbandes Schafe und Ziegen, ÖR Jakob Pirchner und Bauernbunddirektor Josef Bachleiter dabei.

Mehr als 1500 Bäuerinnen und Bauern, ausgerüstet mit Glocken und Transparenten, folgten am Pfingstsamstag dem Aufruf des Südtiroler Bauernbundes für ein „Wolffreies Südtirol“ in Sterzing zu demonstrieren.
Aus Salzburg nahmen Bauernbunddirektor Josef Bachleitner und der Landesobmann des Verbandes für Schafe und Ziegen, ÖR Jakob Pirchner, an der eindrucksvollen Demonstration teil.
„Mit dem Wolf wird es die traditionelle Berg- und Almwirtschaft, wie wir sie kennen, in Zukunft nicht mehr geben. Der Ländliche Raum ist dicht besiedelt – die Almen werden noch beweidet – der Wolf hat in Südtirol keinen Platz“, so Bauernbundlandesobmann Leo Tiefenthaler in seinem Statement.
„Es ist notwendig, dass man die Stimmen derjenigen hört, die am meisten vom Wolf betroffen sind!“, sagte Agrarlandesrat Arnold Schuler.
Mit mehr als 20.000 Exemplaren zählt der Wolf de facto nicht mehr zu den gefährdeten Tierarten in Europa. Herdenschutzmaßnahmen, wie sie immer wieder von NGO`s gefordert werden, funktionieren im dicht besiedelten Alpenraum nicht – sie sind auch nicht mit dem Tourismus kompatibel.
In der Petition, die Landesobmann Tiefenthaler an Landeshauptmann-Stellvertreter Arnold Schuler überreichte, sind die wesentlichen Forderungen des Bauernbundes zum Schutz der Almwirtschaft zusammengefasst. Im Wesentlichen ist dies die Senkung des Schutzstatus in der FFH-Richtlinie, damit sensible, dicht besiedelte Gebiete wie der Alpenraum wolffrei bleiben können.

Hier der Bericht in der Südtiroler Bauernzeitung zum Nachlesen

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Juni 19, 2019 15:32