Hölzl: Was die Bäuerin alles kann!

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Oktober 16, 2013 13:52

Hölzl: Was die Bäuerin alles kann!

Anlässlich des „Weltlandfrauentages“ am 15. Oktober und des „Welternährungstages“ am 16. Oktober sollen die Leistungen der Landfrauen für die Gesellschaft ins Blickfeld der Öffentlichkeit gebracht werden.


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2013 steht der „Welternährungstag“ unter dem Motto „Augen auf beim Lebensmittelkauf – bewusst einkaufen, denn Qualität hat einen Namen“. Diese Botschaft bringen die Bäuerinnen selbst an den Konsumenten und untermauern sie mit den besten Beweisen, die sie haben – mit ihren qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Für viele ist es selbstverständlich, Frisches und Gutes beim Nachbarn einzukaufen, für manche ist dies unvorstellbar. Wer aber zumindest einmal beim Bauern gekauft hat und den geschmacklichen Unterschied bemerkt hat, der wird es wieder tun. „Wer bewusst und regional einkauft, denkt darüber nach, wie und wo Lebensmittel wachsen, erzeugt und veredelt werden, trägt zur gesunden Ernährung bei und sichert auch den eigenen Arbeitsplatz“, sagt Landesbäuerin Elisabeth Hölzl. Damit möglichst viele Konsumenten die Chance auf diese Bewusstseinsbildung haben, sind die Bäuerinnen Tag für Tag aktiv. Sie haben kreative Ideen für neue Produkte, wissen am besten Bescheid, können bei der Herstellung nach Kundenwunsch arbeiten und sie wissen, wie man Lebensmittel vermarktet. 

Im Umfeld des „Welternährungstages“ am 16. Oktober gibt es seit fast 20 Jahren den „Weltlandfrauentag“ am 15. Oktober. Das Naheverhältnis ergibt sich aus dem Ursprung von Lebensmitteln. Wer etwas zu essen haben möchte, der braucht jemanden, der Land bewirtschaftet, um Nahrung zu gewinnen. „Die Landfrauen spielen auch in der Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie sichern nicht nur die Ernährung, sondern haben auch beim Umweltschutz ein Wörtchen mitzureden. Ihre Lebenssituation auf dem Land ist eine besondere – sie kümmern sich auch um Brauchtum und um Weitergabe vielerlei Wissens um die Natur, das in den Städten längst schon vergessen wurde“, so Hölzl. Weltweit haben sich die Landfrauen vernetzt und sind nicht nur selbst permanent im Austausch, sondern führen auch rege Dialoge mit den Konsumenten. „Man kann nicht oft genug betonen, wie kostbar Lebensmittel sind“, sagt Katharina Hutter von der Landwirtschaftskammer Salzburg. „Wer Produkte von heimischen Bauern kauft, sichert sich auch seine eigene Lebensqualität.“

Der „Weltlandfrauentag“ ist ein Anlass, all diese Qualitäten der Frau als Bäuerin zu betonen. Ihre Arbeit wird oft zu wenig geschätzt – selbstverständlich scheint vieles, was sie macht. Der Tisch wird gedeckt, ein gesundes und schmackhaftes Essen zubereitet, Wäsche gewaschen und gebügelt, die Kinder für den Kindergarten und die Schule fertig gemacht, selbstverständlich eine gesunde Jause gerichtet, Hausaufgaben kontrolliert, die Kranken- und Altenpflege übernommen, der Garten gepflegt, das Haus sauber geputzt, das Geld gut verwaltet, der Einkauf erledigt, die Aufzeichnungen gemacht, die Gäste betreut, am Bauernmarkt verkauft und so nebenbei auch noch die Stallarbeit erledigt. Das alles verlangt ein hohes Maß an Managementqualitäten. Und: Bäuerinnen sind sehr bildungshungrig. 60 Prozent der Kursteilnehmer am LFI sind weiblich!

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Von Salzburger Bauernbund Oktober 16, 2013 13:52