Heimbetrieb und Almfläche eine wirtschaftliche Einheit

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund März 12, 2013 12:06

Mit der  Bewirtschaftung der Almen wird die alpine Landschaft  gepflegt und offen gehalten und ist für viele bäuerliche Betriebe ein notwendiges Einkommensstandbein!  Die gepflegten und bewirtschafteten Almen sind darüber hinaus ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Tourismus.

Laut Grüner Bericht 2012 halten 69.586 Betriebe 1,976.527 Rinder. 21,2 % der Rinderhalter bewirtschaften ihren Betrieb biologisch. 327.781 Rinder wiederum werden von 28.065 Auftreibern gealpt- davon sind wiederum 5.893 Bio-Betriebe.

Im ÖPUL sind alle Almen mit Alpungsprämien als BIO-konform eingestuft. Ein Verlust dieser Einstufung würde für  die 5.893 Bio- Betriebe den Verzicht auf die Alpung bedeuten– damit sie den Biostatus am Heimbetrieb nicht verlieren.

Der Alm – und Heimbetrieb wird von der Europäischen Union als wirtschaftliche Einheit betrachtet, da eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen Heimbetrieb und Almfläche bei der Bewirtschaftung besteht.

Die  Mitglieder der Fraktion des Salzburger Bauernbundes in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Salzburg stellen daher folgenden

 

A n t r a g

 

Der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg mögen sich dafür einsetzen, dass

a)      beim künftigen  Umweltprogramm die Richtlinie  für die Alpungsprämie so gestaltet wird, damit  diese als biokonforme Maßnahme anerkannt   ist.

b)      auch im künftigen Programm LE 2014 – 2020 der Heimbetrieb und die Almfläche  als wirtschaftliche Einheit behandelt werden

 

Salzburg, am 5. März 2013

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund März 12, 2013 12:06