Franz Eßl ist vehement gegen Beitragserhöhungen

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin Oktober 27, 2010 12:33

LK Salzburg: Mehrfachbelastung der Bauern durch das Sparpaket inakzeptabel


Obwohl die Einkommenssituation in der Landwirtschaft alles andere als rosig ist, werden auch die Bäuerinnen und Bauern ihren Beitrag zur Sanierung des öffentlichen Bundeshaushaltes leisten.
Die Einsparungen im Agrarbudget werden die landwirtschaftlichen Betriebe vor allem indirekt zu spüren bekommen, etwa wenn die Kammern oder auch Verbände einige Serviceleistungen nicht mehr anbieten werden können.

„Kein Verständnis habe ich allerdings für die geplanten Kürzungen bei der Sozialversicherung und den damit verbundenen Erhöhungen der Versichertenbeiträge. Angesichts der schwierigen Einkommenssituation ist eine weitere Beitragsanhebung, etwa in der Pensionsversicherung, mit aller Vehemenz abzulehnen“, so LK-Präsident Franz Eßl in einer ersten Reaktion auf die Absicht des Sozial- und des Gesundheitsministers, die Leistungen des Bundes in diesen Bereichen zu kürzen. Eßl weiter: „Die Bauern haben bei der Unfallversicherung schon jetzt mit Abstand die höchsten Beitragsbelastungen zu verkraften. Da kann es nicht sein, dass die Minister Hundsdorfer und Stöger ihre Budgets auf Kosten der Bauern sanieren!“

„Die Bäuerinnen und Bauern bekommen das Sparbudget nicht nur über die Kürzungen im Agrarhaushalt, sondern auch über die verringerte Familienbeihilfe und andere Sozialleistungen deutlich zu spüren. Eine darüber hinausgehende Anhebung der SV-Beiträge wäre daher mehr als ungerechtfertigt und für viele Familien kaum verkraftbar“, warnt Eßl.

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Von agrowerbungadmin Oktober 27, 2010 12:33