Franz Eßl: Für Verursacherprinzip und gegen Bauernopfer

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin März 22, 2010 12:15

Landesobmann LWK-Präsident nennt Bedingungen fürs Sparen


Die aktuelle Lage für die Bauern ist nicht rosig: Ein schwieriges Bauernjahr 2009 mit niedrigen Preisen für unsere Produkte und einem Einkommensverlust von 20 Prozent liegt hinter uns. Die Bewältigung der Wirtschaftskrise mit dem Abbau des Schuldenberges liegt als große Herausforderung vor uns. Auch die Landwirtschaft ist im Jahr 2011 mit einer Einsparung von 3,6 Prozent oder 77,1 Millionen Euro betroffen. Laut Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich werde „kein Stein auf dem anderen bleiben“.
Jedem vernünftigen Menschen leuchtet ein, dass der Staat auf Dauer nicht mehr ausgeben kann als er einnimmt. Für Landesobmann LWK-Präsident Abg.z.NR Franz Eßl ist jedoch eines klar: „Für die Bauern ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Wir werden uns die konkreten Einsparungsvorschläge im Agrarbereich genau ansehen und uns gegen ungerechtfertigte Kürzungen zur Wehr setzen.“

Kofinanzierung sicherstellen

„Die Kofinanzierung der EU-Ausgleichszahlungen um das uns zustehende Geld aus Brüssel abholen zu können, muss auf jeden Fall gesichert sein. Sollten diese in Frage gestellt werden, wird dies einen Dammbruch auslösen – und die Existenz vieler landwirtschaftlicher Betriebe gefährden“, schildert Eßl die Lage der Bauern. „Denn mit jedem Euro, der von Bund und Land bereitgestellt wird, werden zwei Euro für die Wirtschaft des ländlichen Raumes ausgelöst.“
Als absolut undenkbar gilt für den Obmann des Salzburger Bauernbundes auch, dass an Einheitswert und Pauschalierung als Grundlage für die Besteuerung und der SV-Beiträge gerüttelt wird.

Sparen mit Vernunft

„Es geht um vernünftiges Sparen! Es gilt alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Auswirkungen des Sparens nicht direkt auf die Einkommen der Bauern durchschlagen. Seitens des Bauernbundes ist mit konstruktiven Vorschlägen zu rechnen. Dabei werden wir fordern, dass in erster Linie jene zur Kasse gebeten werden, die diese Krise verursacht haben, versichert Landesobmann Abg. z. NR Franz Eßl mit Nachdruck!

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Von agrowerbungadmin März 22, 2010 12:15