Franz Eßl: Ein Markt braucht Regeln

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin Februar 29, 2012 13:23

„Eine totale Liberalisierung kann nicht das Ziel sein. Ein Markt braucht Regeln“, sprach sich der ÖVP-Abgeordnete Franz Eßl in seiner heutigen Plenarrede für die Änderungen im Marktordnungsgesetz aus und sprach die Hoffnung aus, dass auch im künftigen Programm der Gemeinsamen Agrarpolitik derartige Regelungen zu finden sind. „Denn wenn es in Zukunft schon keine Milchquote mehr geben soll, dann muss es zumindest Steuerungselemente geben, die geeignet sind, auf Produktionsschwankungen und Marktstörungen zu reagieren“, betonte Eßl.


Mit der Änderung des Marktordnungsgesetzes wird die Verarbeitungsbeihilfe für Trockenfutter  in die einheitliche Betriebsprämie einbezogen. Außerdem erhalten in Zukunft Betriebsinhaber aus Nachbarländern, wie etwa aus Bayern, die Flächen in Österreich bewirtschaften, Prämien ausbezahlt, die ihnen zustehen. „Aber auch umgekehrt gilt das für heimische Bauern, wenn sie jenseits der österreichischen Grenze Flächen bewirtschaften“, betont Eßl.

Zusammenfassend verwies Franz Eßl auf die vielfältigen Leistungen der Bauern. „Sie produzieren nicht nur hochwertige Lebensmittel, sondern gestalten unseren Lebensraum. Da diese Leistungen nicht allein über die Agrarpreise abgegolten werden können und weil von den Bauern auch gemeinwirtschaftliche Leistungen erbracht werden, braucht es für diese gemeinwirtschaftliche Leistungen ein dementsprechendes Entgelt „, fordert Eßl alle Fraktionen im Nationalrat auf, dass dieses Geld auch in Zukunft im Budget zur Verfügung steht.

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Von agrowerbungadmin Februar 29, 2012 13:23