EU-Gelder sind sicherer als nationale Co-Finanzierung

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Februar 26, 2014 11:55

EU-Gelder sind sicherer als nationale Co-Finanzierung

Köstinger bei den "Jungbauern" vom Schusterwastl in St. Georgen

Köstinger bei den „Jungbauern“ vom Schusterwastl in St. Georgen

Derzeit sind die Agrargelder aus Brüssel für die Bauernfamilien sicherer, als es die Budgets in den einzelnen Mitgliedsstaaten sind“, mit diesem Argument erklärte die Europaparlamentarierin Elisabeth Köstinger die Bedeutung der Europäischen Union für die Landwirtschaft beim Diskussionsabend mit den Mitgliedern des Bezirksbauernrates Flachgau und der Stadt Salzburg. Wenn es den Auftrag der Co-Finanzierung nicht gäbe, täten sich die Agrarpolitiker in den Mitgliedsstaaten noch schwerer, die nötigen Gelder in den nationalen Budgets zu sichern.
Aktuelle Themen im Europaparlament
„Die Saatgutverordnung konnte auf meinen Antrag hin zurückgewiesen werden“,  berichtete Köstinger und bekräftigte, dass die Position zu einer praktikablen Saatgutverordnung eine Schlüsselfrage bei der Auswahl des künftigen EU-Agrarkommissars sein wird.
Gemeinsame Agrarpolitik 2014-2020
Die Europaparlamentarierin berichtete auch über die Förderschwerpunkte in der nächsten Periode und betonte, dass sich der Einsatz für die Junglandwirte in Österreich gelohnt hat. EU-weit beträgt der Anteil der Landwirte unter 35 Jahren nur mehr fünf Prozent, in Österreich sind es noch 20 Prozent. Das sei auch der Niederlassungsprämie und der INVEST-Förderung in Österreich zu verdanken.
Internationaler Handel
Köstinger berichtete auch über das neue Freihandelsabkommen mit den USA. Durch die Öffnung der Märkte steigt bei den Konsumenten die Angst, dass in Europa Lebensmittel mit viel schlechteren Produktionsstandards auf den Markt kommen. Das Europäische Parlament will dem mit einer genaueren Lebensmittelkennzeichnung entgegen treten. Am Freitag wurden die Themen auch im Landesbauernrat diskutiert und erläutert.
Europawahlen am 25. Mai 2014
„Man kann nicht immer ‚der EU‘ in allem die Schuld geben und aus Frust nicht zur Wahl gehen, den vieles was der „EU“ zugeschoben wird, wird von den Mitgliedsstaaten eingebracht“, sagte Köstinger, „doch, solange wir dabei sind, können auch wir mitreden“.
Die Vertreter des Salzburger Bauernbundes gehen auf Grund der hervorragenden Arbeit von Elisabeth Köstinger im Europaparlament jedenfalls davon aus, dass sie bei der Listenerstellung zur EU-Wahl den zweiten Platz hinter Othmar Karas belegen wird. Die Bäuerinnen und Bauern waren von der Kompetenz und dem Einsatz der Europaparlamentarierin sehr beeindruckt.

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Februar 26, 2014 11:55