Eßl: „SPÖ und Zehentner verunsichern Bauern mit Falschmeldungen“

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund April 30, 2013 13:46

„Der SPÖ ist die Landwirtschaft nicht einmal einen einzigen Satz in ihrem Wahlprogramm wert und nun werden die Bäuerinnen und Bauern auch noch mit Falschaussagen verunsichert und in die Irre geführt“, ärgert sich Präsident Eßl über eine Pressemeldung von SPÖ-Agrarsprecher Robert Zehentner zum Thema Mutterkühe. „Scheinbar ist jede Bäuerin und jeder Bauer besser informiert als Zehentner selbst, für mich ist das entlarvend. Nach außen präsentiert sich die Landeshauptfrau mit ihrer SPÖ als Retter der Bauern – hinter den Kulissen glänzt man durch auffallend viel Gleichgültigkeit undUnwissenheit“, so Eßl.

Konkret „warnte“ SPÖ-Bundesrat Robert Zehentner am Montag davor, dass Landwirte nach dem 5. Mai bei den Mutterkuhprämien eine böse Überraschung erleben würden. „Dem Herrn Zehentner ist wohl entgangen, dass die Bescheide für die Mutterkuhprämien bereits am 28. März an die Betriebe gesendet wurden.“ Eßl weiter: „Wenn in einzelnen Fällen die Mutterkuhprämie nicht in vollem Umfang ausbezahlt wurde, hat die Landwirtschaftskammer die Bäuerinnen und Bauern bei den Berufungen bereits unterstützt. Da es hier Fristen einzuhalten gilt, ist dies schon in den vergangenen Wochen passiert!“ In Summe sind in Salzburg einige hundert Tiere betroffen.

Auch sonst sind die Aussagen von Zehentner völlig falsch: Kälber von Mutterkühen müssen nicht, wie Zehentner behauptet, vier Monate und künftig schon gar nicht sechs Monate behalten werden, sondern nach wie vor zwei Monate. Geändert wurde die Anzahl der Kälber, die über diesen Zeitraum auf den Betrieben bleiben müssen, statt 50 % sind dies nun 80 %. Im Übrigen stimmen nicht einmal die Aussagen über die Prämienhöhe.

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund April 30, 2013 13:46