Eßl: Almen sind ein wertvolles Kulturgut – Agrarpolitik muss dies berücksichtigen!

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin Juli 30, 2010 12:26

Salzburgs Almbauern können heuer eine positive Zwischenbilanz ziehen: Nach der anfänglichen Kälte im Juni hat sich der heurige Almsommer mittlerweile sehr gut entwickelt.


Salzburgs Almbauern können heuer eine positive Zwischenbilanz ziehen: Nach der anfänglichen Kälte im Juni hat sich der heurige Almsommer mittlerweile sehr gut entwickelt. Durch die Schönwetterperiode in den vergangenen Wochen und die ausreichende Feuchtigkeit steht für die Tiere genügend Futter zur Verfügung. Einzig im Lungau war es in den vergangenen Monaten deutlich zu trocken, entsprechend schlecht ist hier auch die Futtergrundlage. Die Almen nehmen für die Landwirtschaft in Salzburg nach wie vor eine sehr wichtige Rolle ein. Heuer werden immerhin rund 70.000 Rinder, knapp 3.000 Pferde und mehr als 20.000 Schafe und Ziegen ihren Sommer in den Bergen verbringen. LK-Präsident Abg. z. NR Franz Eßl: „Die Almwirtschaft ist nicht nur ein sehr wichtiger Faktor innerhalb der Landwirtschaft, sondern darüber hinaus auch für das gesamte Berggebiet und den Tourismus. Mit dem EU-Beitritt konnten wir sehr viel für die Almbauern erreichen. Nun muss es uns gelingen, die Unterstützung auch über das Jahr 2014 hinaus sicherzustellen.“ Dazu gehören neben den Fixpunkten Umwelt- und Bergbauernprogramm auch die praktische Vorgehensweise etwa bei der Bestimmung von Almfutterflächen.

Die Bewirtschaftung eines Almbetriebes und der dazugehörigen Fläche ist sehr arbeitsintensiv und mit hohen Kosten verbunden. Dies beginnt bei der Betreuung der Tiere, der Pflege der Weideflächen und der Erhaltung der Almgebäude. Eßl: „Es ist daher besonders wichtig, dass wir den Almbetrieben Rahmenbedingungen bieten, die diese Bewirtschaftung auch weiterhin ermöglichen. Damit sichern wir artenreiche Almwiesen, die Bewirtschaftung der Almen für Wanderer und erstklassige Lebensmittel von besonderem Wert.“

Eßl abschließend: „Die Almen sind ein wertvolles Kulturgut und ein Stück unserer Identität. Bemühen wir uns gemeinsam, sie für die Zukunft zu erhalten.“

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Von agrowerbungadmin Juli 30, 2010 12:26