Eisl/Widmann: Umstellung auf Doppik in ÖVP-geführten Fonds auf Schiene

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Januar 10, 2013 13:38

Nationalparkfonds, Brandverhütungsfonds und FELS bereits mit doppelter Buchführung


„Wir begrüßen den Vorstoß von Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer, die Landesfonds auf doppelte Buchführung umzustellen. Es ist hoch an der Zeit, aus dem Finanzskandal die Lehren zu ziehen und sämtlichen Landesfonds in eine zeitgemäße Struktur zu bringen. In unseren Ressortbereichen ist das schon erfolgt“, sagten Landesrätin Tina Widmann und Landesrat Sepp Eisl.

„Es mutet heute geradezu grotesk an, dass Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban im Jahr 2005 bei der Umstellung des Rechnungswesens des Nationalparkfonds auf doppelte Buchführung für die damit verbundene Unvereinbarkeit mit der Kameralistik kritisiert worden ist – und zwar von dem Finanzressort des Landes. Ich bin froh und stolz, dass dieser Weg eingeschlagen wurde und wir heute ganz auf Augenhöhe mit der Privatwirtschaft sind“, so Landesrätin Tina Widmann.

Die Umstellung auf doppelte Buchhaltung wurde in den eigenständigen Fonds der ÖVP-geführten Ressorts bereits in die Wege geleitet und abgeschlossen. Der Nationalparkfonds bilanziert bereits seit 2005 nach den Vorschriften der sogenannten Doppik und erfüllt alle unternehmerischen Kriterien eines Rechnungsabschlusses. Der Salzburger Brandverhütungsfonds wurde im Jahr 2011 umgestellt. Auch für den Fonds zur Erhaltung der Ländlichen Straßen wird neben dem kameralistischen Abschluss ein Rechnungsabschluss nach doppischen Kriterien bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung seit 1981 jährlich erstellt und veröffentlicht.

Arbeit der Fonds wirkt nachhaltig:

„Nach der Kontrolle der Bilanzen der vergangenen Jahre können wir auch bestätigen, dass es mit den Geldern aus den Fonds in unseren Ressortbereichen zu keinen Risikogeschäften gekommen ist. Wir können auch jederzeit über die Gebarung der Fonds informieren und dem Steuerzahler auf Punkt und Beistrich genau mitteilen, wofür Geld ausgegeben wird. Diese Transparenz ist ein Gebot der Stunde“, sagen die beiden ÖVP-Landesräte Widmann und Eisl.

Die beiden Landesräte bekräftigen, dass die Mittel aus den eigenständigen Fonds der ÖVP-Ressorts nachhaltig wirken und wichtige Investitionen für das Land Salzburg ermöglichen.

Salzburger Bauernbund
Von Salzburger Bauernbund Januar 10, 2013 13:38