Eisl: Werde versprochenes Fördergeld bei LHStv. Brenner einfordern

agrowerbungadmin
Von agrowerbungadmin Februar 2, 2011 12:46

Erfolgreiche Landwirte sichern unsere Unabhängigkeit in der Versorgung


Den Bauern mangelnde „Rechenkenntnisse“ vorzuwerfen halten die ÖVP-Bauernvertreter für einen Unsinn. Die Bäuerinnen und Bauern bewirtschaften oft schon über viele Generationen die Höfe und zeigen, dass sie davon etwas verstehen. Salzburger Agrarpolitiker orten vielmehr die Angst der SPÖ, dass ihr Bundeskanzler bei der kommenden Verhandlung in Brüssel versagen wird. Darüber dass Landesfinanzreferent David Brenner mehr Geld für die Bäuerinnen und Bauern in Salzburger zur Verfügung stellen wird, freut man sich und wird die SPÖ bei den Budgetverhandlungen an diese Versprechen erinnern.

„Bei den EU-Verhandlungen wird die SPÖ Flagge zeigen müssen. ÖVP Bundeskanzler Schüssel ist es im Jahr 2000 gelungen mehr Fördergelder nach Salzburg zu bringen. Der derzeitige SPÖ Bundeskanzler Faymann hat nicht nur den Agrarkommissar Molterer verhindert, sondern fürchtet sich heute schon offensichtlich vor den Brüssler Verhandlungen. Wir werden weiterhin zu den Bauern stehen. Ich fürchte nur, dass sich in wenigen Wochen bei der SPÖ niemand mehr an die Forderung nach mehr Unterstützung für die Bergbauern erinnern wird. Es waren wir in der ÖVP, die schon 2001 den Sockelbetrag für die kleinen Bergbauern eingeführt haben. Unser Weg ist genügend Geld für die Bauern zur Verfügung zu stellen und die SPÖ will Änderungen, die Bauern selbst bezahlen“, sagt Landwirtschaftskammerpräsident und Abgeordneter zum Nationalrat  Franz Eßl.

Auch der Salzburger Agrarlandesrat Sepp Eisl fordert die Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern: „Dass Finanzreferent David Brenner über den SPÖ-Agrarsprecher ausrichten lässt, dass es mehr Geld für die Bäuerinnen und Bauern geben wird, nehme ich mit Freude zur Kenntnis. Aus der Vergangenheit weiß ich aber, dass solche SPÖ-Ansagen oft von kurzer Dauer sind. Aus diesem Grund werde ich Finanzreferenten David Brenner umgehend auffordern, dass er diese Mittel auch wirklich zusätzlich reserviert.“

Die Landtagsabgeordnete Resi Neuhofer stellt die Frage nach der SPÖ-Position: „Wir hören jede Woche andere Anschüttungen von Robert Zehentner in Richtung Bauern. Bei der sachlichen Diskussion ist er selten konstruktiv mit dabei. Den Bauern zu unterstellen, dass sie nicht rechnen können, halte ich für eine Frechheit. Wir Bauern wissen genau, was wir auf unseren Höfen zu tun haben. Der SPÖ-Kollege soll sich auf seine Aufgabe konzentrieren und gemeinsam mit uns für eine zukunftsfähige Landwirtschaft eintreten. Er könnte auch einmal seine Kollegen von der Arbeiterkammer in die Schranken weisen, wenn sie wieder die Hetzkampagne gegen die Bäuerinnen und Bauern starten. Aber in solchen Situationen geht Robert Zehentner meist auf Tauchstation.“

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Von agrowerbungadmin Februar 2, 2011 12:46